Inklusion in der beruflichen Bildung erreichen – digitale Medien als Hilfsmittel nutzen

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Das Förderprogramm bezieht sich auf drei Bereiche: ## Digitale Hilfssysteme entwickeln wie Apps, die branchenspezifisch Informationen für Unternehmen zu Fragen der Aus- und Weiterbildung von Menschen mit Behinderungen bieten.
##Digitale Konzepte entwickeln, bei denen der praktische Einsatz und die Anwendbarkeit digitaler Medien wie Virtual-Reality-Brillen im Mittelpunkt stehen.
##Entwicklung inklusiver Mentoren-Konzepte mit Unterstützung digitaler Medien für ein gemeinsames Lernen von Menschen mit und ohne Behinderungen.
Forschungsinstitute und Hochschulen können jeweils zur Unterstützung der Konzeptionen eingebunden werden.

Auszüge aus der Förderbekanntmachung “Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung
(…) Rechtsgrundlage ist das Operationelle Programm des Bundes für den ESF für die Förderperiode 2014 bis 2020. (…) Die Projekte sollen Impulse für eine stärkere, nachhaltigere und gleichberechtigte Integration von Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt geben und hierfür Konzepte unter Einbindung digitaler Medien liefern und erproben. Das Digitale Lernen geht dabei über das reine E-Learning hinaus: Es umfasst Lehr- und Lernszenarien, in denen digitale Medien im Hinblick auf die jeweiligen Bedürfnisse der beruflichen Qualifizierung von Menschen mit Behinderungen unterstützend zum Einsatz kommen. Digitales Lernen setzt mehrdimensionale Umsetzungskonzepte voraus, in denen Pädagogik und Didaktik, Technik und Organisationsentwicklung für die Umsetzung von Inklusion zusammenspielen. Die Konzepte sollen ganzheitlich gedacht werden und im Sinne eines „Universal Designs“ vor allem dem Ziel dienen, barrierefreie Lernprozesse zu ermöglichen. (…)

Zuwendungsempfänger und Zuwendungsvoraussetzungen
Antragsberechtigt sind alle Institutionen, die im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung und/oder zu inklusionsfördernden Fragestellungen tätig sind, insbesondere ## Einrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung, Kammern und Verbände
## Sozialpartner
## Betroffenenverbände
## Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (…)
## Forschungsinstitute/Hochschulen (…)
Das Eigeninteresse an den Ergebnissen des Vorhabens ist nachvollziehbar zu begründen, insbesondere im Hinblick auf eine konkrete Etablierung der zu entwickelnden Konzepte und Maßnahmen zur Förderung einer gleichberechtigten und nachhaltigen Integration von Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt. (…)

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Zuwendungsfähig für Antragsteller ist der vorhabenbedingte Mehraufwand, wie Personal-, Sach- und Reisemittel sowie projektbezogene Investitionen, die nicht der Grundausstattung des Antragstellers zuzurechnen sind. (…)

Eine institutionelle Förderung ist ausgeschlossen. (…) Der nationale Eigenanteil der Antragstellenden kann grundsätzlich auch durch andere öffentliche Mittel (z. B. kommunale oder Landesmittel) und nichtöffentliche Mittel Dritter erbracht werden, sofern diese Mittel nicht dem ESF oder anderen EU-Fonds entstammen. (…)

Kontakt und Antrag
Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) beauftragt:
DLR Projektträger
Digitale Medien in der beruflichen Bildung
Kennwort: Ink-Digi-M
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
DigitaleMedien@dlr.de

Ansprechpartner sind: ## Dagmar Ludzay Fon: 02 28/38 21-18 31
##Dr. Andreas Meese Fon: 02 28/38 21-18 47
(…) Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können auf dem Förderportal des Bundes abgerufen werden unter https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&formularschrank=bmbf.
Zur Erstellung von förmlichen Förderanträgen ist das elektronische Antragssystem „easy-Online“ zu nutzen (https://foerderportal.bund.de/easyonline)”.

Link: https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&formularschrank=bmbf

Quelle: BMBF

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