Katholische Jugendsozialarbeit Bayern warnt vor Verfestigung von
„Armuts-Dynastien“

Die Katholische Jugendsozialarbeit (KJS) Bayern fürchtet das Entstehen regelrechter „Armuts-Dynastien“. Die Gefahr sei groß, dass Nachkommen armer Eltern und Großeltern sehr wahrscheinlich auch selbst arm blieben. Grund dafür ist nach den Worten des Jugend- und Familienexperten der Stadt Bornheim, Markus Schnapka, die mangelnde Bildungsgerechtigkeit. Sei Chancengleichheit innerhalb der Bildungs- und Arbeitswelt nicht gegeben, könne es zu weiteren Benachteiligungen kommen, sagte Schnapka auf einem Dialogtag der KJS in Bamberg.

Der von der KJS veranstaltete Dialogtag „Jugendsozialarbeit – eine kommunale Aufgabe“ machte unmissverständlich deutlich, es gilt jetzt in Jugendsozialarbeit zu investieren sowie öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe, Jobcenter und Arbeitsagenturen noch besser zu vernetzen. Der Verfestigung von Armut und teuren Folgekosten für Sozial- und Arbeitslosenhilfe kann durch heutige Investitionen in die Jugendsozialarbeit begegnet werden.

An dem Dialogtag in Bamberg nahmen rund 60 Personen teil. Neben Markus Schnapka, wirkten mit KJS Bayern-Geschäftsführer Michael Kroll und deren Vorsitzender Michael Eibl, Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke sowie Reiner Prölß, Jugend- und Familienrefent der Stadt Nürnberg.“

Weitere Informationen zum Dialogtag finden Sie unter aufgeführtem Link.

www.kjs-bayern.de
www.jugendarmut.info

Quelle: KJS Bayern

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