„Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht.“

Der große Philosoph Martin Buber, der die jüdische Bibel aus dem Hebräischen ins Deutsche übertragen hat, übersetzte den Begriff des „Dunkel“ ziemlich wörtlich mit „Land der Totschatten“. So umschreibt Jesaja Erfahrungen von Exklusion, von materieller Not, mangelnden Lebenschancen, Heimatlosigkeit, Gewalt und Krankheit. Wer in Armut aufwächst, kennt diese Erfahrungen. Arme Jugendliche und junge Erwachsene haben häufig weniger Chancen auf Bildung und Teilhabe, haben ein höheres Risiko zu erkranken, landen manchmal wortwörtlich auf der Straße. Doch wenn in den Worten des Jesaja nicht nur von Schatten, sondern auch von Licht die Rede ist, so gilt das auch hier. Jugendsozialarbeit bietet Lösungswege und Handlungsoptionen auch für Politik und Gesellschaft. Ganz praktische Hilfe für junge Menschen steht allerdings im Vordergrund des Engagements der Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft. Jede Unterstützung, um Licht in das Leben benachteiligter junger Menschen zu bringen ist wichtig. Die BAG KJS und die Redaktion der „Jugendsozialarbeit News“ danken allen, die diese Arbeit unterstützt haben. Wir wünschen allen Unterstützer/-innen, Leserinnen und Lesern auch einen Anteil an dem Licht Gottes, wünschen dass der Friede Gottes mit Ihnen ist und Sie ein gesegnetes Weihnachtsfest verbringen. Die „Jugendsozialarbeit News“ melden sich wieder mit Informationen ab dem 14. Januar 2019.

Herzlichst Ihre Redaktion

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