Berufsbildungsbericht 2020: alte und neue Herausforderungen

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Weniger als 20 Prozent aller Betriebe stellten 2019 Ausbildungsplätze zur Verfügung und selbst von den großen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden bildeten ein Fünftel gar keine Auszubildenden mehr aus. Das ist einer der besorgniserregenden Befunde des diesjährigen Berufsbildungsberichts Der diesjährige Bericht belegt für das vergangene Jahr, dass mehr Jugendliche als im Vorjahr sich erfolgreich um einen Ausbildungsplatz beworben haben. Dadurch waren es 4.900 Bewerber*innen im Vergleich zum Vorjahr weniger, die bei ihrer Suche erfolglos blieben. Jedoch liegt trotz dieses Rückgangs die Anzahl von jungen Menschen, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Noch immer bleiben zu viele junge Menschen ohne eine Ausbildungsstelle.

Auf Grund der Corona-Krise sind viele Betriebe in Kurzarbeit, sodass unklar ist, wie viele Ausbildungsstellen in diesem Jahr zur Verfügung stehen werden. Hier müssen Lösungen gefunden werden, um einen Rückgang der betrieblichen Ausbildung zu verhindern.

Die BAG KJS setzt sich weiter dafür ein, dass keine jungen Menschen auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle zurückgelassen werden. Vor allem für Menschen mit Unterstützungsbedarf muss Hilfe zu Verfügung gestellt werden. Hinzu kommt, dass die Ausbildungsbetriebsquote in Westdeutschland deutlich höher ist als in Ostdeutschland. Auch hier gibt es Handlungsbedarf.

Die Stellungnahme des BIBB legt weitere Fragen offen.

Quelle: BIBB; BMBF

 

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