Autor: Silke Starke-Uekermann

Einkommensverteilung und Armut in OECD-Ländern

OECD legt Publikation „Mehr Ungleichheit trotz Wachstum?“ vor: Hat die Einkommensungleichheit im Zeitverlauf zugenommen? Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer in diesem Prozess? Sind alle OECD-Länder gleichermaßen von dieser Entwicklung betroffen? Inwieweit sind stärkere Einkommensungleichheiten die Folge größerer Disparitäten bei den persönlichen Erwerbseinkommen der Arbeitnehmer, und welche Rolle spielen dabei andere Faktoren? Wie wirkt sich schließlich die staatliche Umverteilung durch Steuer- und Transfersysteme auf diese Trends aus? Das sind einige der im OECD behandelten Fragen – und die Antworten werden viele überraschen. Der Bericht liefert Befunde dafür, dass die Einkommensungleichheit während der letzten 20 Jahre in den OECD-Ländern fast überall zugenommen hat, wobei zeitliches Eintreten, Intensität und Ursachen dieser Zunahme allerdings nicht dem entsprechen, was gewöhnlich in den Medien verbreitet wird.

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Zu viele Menschen von Bildungschancen ausgeschlossen

Zu viele Menschen werden von Bildungschancen ausgeschlossen: Leibniz-Wissenschaftler legen aktuellen Zwischenruf zur Bildungsdebatte vor: Viele Bildungsangebote in Deutschland führen zu einer größeren Wissenskluft zwischen bildungsfernen und bildungsnahen Bevölkerungsgruppen. Getreu dem als Matthäus-Prinzip bekannten Muster ‚Wer hat, dem wird gegeben‘, lässt sich diese Erkenntnis über die gesamte Bildungsbiografie vom Kindergarten bis zur beruflichen Weiterbildung nachweisen. Im neuen Zwischenruf der Leibniz-Gemeinschaft ‚Bildung fördern. Teilhabe ermöglichen.‘ liefern Leibniz-Wissenschaftler Beiträge zur Bildungsdebatte vom Kindergartenalter bis zur beruflichen Weiterbildung aus der Perspektive der Bildungs-, Sozial- und Raumforschung.

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Vertiefte Bilanzierung des Nationalen Integrationsplans für den Bereich Ausbildung und Beschäftigung

BMAS legt Bilanzierung des Bereichs „Ausbildung und Arbeitsmarkt“ vor: In einer vertieften Bilanzierung beschreibt die Arbeitsgruppe „gute Bildung und Ausbildung sichern, Arbeitsmarktchancen erhöhen“ den Umsetzungsstand ihrer Arbeitsergebnisse im Rahmen des Nationalen Integrationsplans (NIP). Dem BMAS obliegt für die Umsetzung des NIP eine besondere Verantwortung. Die gleichberechtigte Teilhabe von Personen mit Migrationshintergrund in Wirtschaft und Gesellschaft erfordert neben guter Bildung eine gute Ausbildung und qualifizierte Beschäftigung. Damit ist der Bereich „Ausbildung und Arbeitsmarkt“ ein integrationspolitisches Schlüsselthema. Entsprechend weist die BMAS-Bilanzierung, eine Reihe arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen aus, die zur Verbesserung benachteiligter Jugendlicher insgesamt, insbesondere aber jungen Migratinnen und Migranten, beitragen.

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