Autor: Silke Starke-Uekermann

Religionssensible Erziehung in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe

Forschungsprojekt „Religion in der Jugendhilfe“ liefert Impulse für eine religionssensible Erziehung. Diese sollte nicht objektiv ausgerichtet sein, sondern bei der subjektiven Religion junger Menschen ansetzen. Es geht dabei weniger um Wissensvermittlung als vielmehr ein Gespür für die Sache der Religion. Religionssensibilität bedeutet wachsam und sensibel für Situationen zu sein, die religiöse Fragen aufwerfen. In der Erziehungsarbeit gilt es diese Fragen aufzugreifen, auch wenn die eigenen Antworten darauf noch fragil und unzureichend scheinen. Ohne ‚religiöser Virtuose‘ zu sein, können religiöse Bedürfnisse und Fragen von Kindern und Jugendlichen durch die Auseinandersetzung damit und das Ernstnehmen dieser Bestandteil der allgemein-menschlichen Erziehung werden.

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Seminar zur Praxis der EU-Förderung

SEMINAR PRAXIS DER EU-FÖRDERUNG: JUGEND UND MIGRTION Termin/Ort: 21.-22.04.2009 in Berlin Veranstalter: Yes-Forum, BAG Evangelische Jugendsozialarbeit “ Die Europäische Kommission hat für den Zeitraum 2007-2013

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Den Schulabschluss nachholen wird einfacher

NEUES ONLINE-ANGEBOT “ Wer einen Hauptschulabschluss nachholen möchte, kann über das Lernportal „ich-will-lernen.de“ des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV) Unterstützung erhalten. In dem Bereich „Förderung der Abschluss-

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Was tun um lebenslange Hilfebedürftigkeit bildungsarmer Jugendlicher zu verhindern?

Verhinderung von Bildungsarmut und lebenslanger Hilfebedürftigkeit haben die Schulkommission der Heinrich-Böll-Stiftung sowie das Memoranden Forum „Bonner Impulse für Gesellschaft und Wirtschaft“ zum Ziel und schlagen – unabhängig voneinander Lösungsansätze vor. Trotz Bildungsgipfel werden erforderliche Reformen in den Ländern zu wenig und inkonsequent umgesetzt. Lösungen für bildungsarme Jugendliche, sprich jenen aus sozioökonomischen und soziokulturellen Problemlagen, die lebenslange Hilfebedürftigkeit verhindern, bleiben bisher auf der Strecke, so die Kritik des Memoranden Forums um Bernhard Jagoda, ehemaligen Präsidenten der Bundesanstalt für Arbeit. Die Hälfte der Hauptschüler verlasse die Schule ohne ausreichende berufliche, gesellschaftliche und kulturelle Handlungsfähigkeit, legt das Forum den Finger in die Wunde des Bildungssystems. Um eine gezielte, systematische und nachhaltige Förderung dieser Jugendlichen zu erreichen, muss gleichzeitig an vielen Stellschrauben gedreht werden. Diese Auffassung vertritt auch die Schulkommission der Heinrich-Böll-Stiftung. Einen Lösungsansatz sieht die Stiftung in der Verpflichtung der Schulsysteme bestimmte Basiskompetenzen als „Bringschuld“ allen Jugendlichen zu vermitteln. Ein mittlerer Schulabschluss nach dem 10. Schuljahr könnte als solche Grundqualifikation für alle ausgebaut werden.

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