Die Europäische Kommission hat es bereits angekündigt: Auch in der Förderperiode 2014 – 2020 soll der Europäische Sozialfonds (ESF) eng an der Wachstums- und Beschäftigungsstrategie der EU (EU 2020) ausgerichtet werden und in erster Linie sozial-, beschäftigungs- und bildungspolitischen Ziele verfolgen. Diese betreffen in erster Linie junge Menschen, die nur schwer einen Zugang zu Bildung, Ausbildung und Arbeit finden. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat sich nun einer Positionierung zur Nachfolge des jetzigen ESF-Programms eine jugendpolitische Ausrichtung gefordert. Er soll zu den quantifizierten Ziele wie der Reduzierung der Schulabbrecherquote auf unter 10 %, der Erhöhung des Bildungsniveaus auf 40 % tertiäre Bildungsabschlüsse, der Reduzierung von Arbeitslosigkeit und der Prävention von Armut beitragen. Das BMFSFJ verdeutlicht in seiner Positionierung die bisherige jugendpolitische Ausrichtung des ESF: Schon jetzt würden über den Europäischen Sozialfonds zahlreiche Bundesprogramme mitfinanziert, unter anderem die im Sommer 2009 gestartete Initiative JUGEND STÄRKEN des Bundesjugendministeriums, mit der bestehende Programme gebündelt wurden.