Meißner Thesen zur Zukunft der Jugendarbeit in Ostdeutschland vorgestellt
Mit den Meißner Thesen zur Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit in Ostdeutschland rufen Vertreterinnen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Fachpraxis zu einer grundlegende Diskussion über die Zukunft des Arbeitsfeldes auf. Das Thesenpapier war bei der Fachtagung Vertreterinnen und Vertretern aus Berufspraxis, Administration, Politik und Wissenschaft erarbeitet worden. Auf Einladung der Evangelischen Akademie Meißen, der Stiftung Demokratische Jugend und neun ostdeutscher Hochschulen hatten sich die Teilnehmenden mit den besonderen Herausforderungen für das Aufwachsen junger Menschen in den ostdeutschen Bundesländern beschäftigt. In den Meißner Thesen wird davon ausgegangen, dass die Kinder- und Jugendarbeit im gesamten Bundesgebiet vor weitreichenden Herausforderungen steht, die in den ostdeutschen Bundesländern in Zusammenhang mit ihren strukturellen Rahmenbedingungen und den spezifischen Bedingungen der demografischen Entwicklung vielerorts in besonderer Weise zutage treten. Nächste Schritte des Prozesses sind: jugendpolitische Hearings in allen ostdeutschen Bundesländern, ein Kolloquium ostdeutscher Hochschulen und das Bestreben einen Kongress der Kinder- und Jugendarbeit Ostdeutschland zu etablieren.