Gegen das Primat des Preises:
Qualität der Berufseinstiegsbegleitung nicht gefährden
Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit legt Positionspapier zur Weiterführung der Berufseinstiegsbegleitung vor: Bei der Vergabe der Berufseinstiegsbegleitung nach § 49 SGB III in Sachsen und Nordrhein-Westfalen scheint vorrangig die Logik des niedrigen Preises zu entscheiden. An Standorten, wo dies der Fall ist, wird die Zielsetzung der Berufseinstiegsbegleitung konterkariert und deren Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen zerstört. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit fordert, die Weiterführung der Berufseinstiegsbegleitung so zu sichern, dass bewährte Kooperationen fortgesetzt werden können und eine den Anforderungen angemessene Bezahlung für entsprechend qualifiziertes Personal erfolgt. Da dies an einigen Standorten durchaus gelingt, ist offensichtlich, dass dies auch unter den Voraussetzungen der Vergabe möglich ist.