Autor: Silke Starke-Uekermann

Einwanderung in Sozialsysteme ist die Ausnahme

Der Sachverständigenrat Migration (SVR) legt das Jahresgutachten 2013 vor: Das Augenmerk des Gutachtens liegt auf der EU-Binnenmigration. Fast zwei Drittel der Zuwanderer, die nach Deutschland ziehen, stammen aus einem EU-Mitgliedstaat. Sie sind durchschnittlich jünger und besser ausgebildet als die Mehrheitsbevölkerung in Deutschland. Die vielfach geäußerte Sorge, dass die EU-Erweiterung eine Einwanderung in die Sozialsysteme fördern könnte, hat sich bislang als unberechtigt erwiesen. Der SVR empfiehlt Nationalen Aktionsplan Migration, um eine Migrationspolitik aus einem Guss zu entwickeln. Neuzuwanderer sollen beim Spracherwerb stärker unterstützt werden. Ihr Anspruch auf eine Teilnahme an Integrationskursen ist abzusichern.

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Große Ungleichheit an Schulen

Eine Umfrage unter Schülern, Lehrern und Eltern zum Bildungsalltag in Deutschland, die das Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt hat, ist Grundlage der Studie „Hindernis Herkunft“

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Öffentlich geförderte Beschäftigung: eine Chance für Langzeitarbeitslose oder das Abstellgleis?

Die öffentlich geförderte Beschäftigung in der fachpolitischen Debatte: Sozial- und Wohlfahrtsverbände halten bestehende Arbeitsmarktinstrumente für unzureichend, um Langzeitarbeitslose wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu bringen. Der Caritas Genseralsekretär fordert eine Neukonzipierung der öffentlich geförderten Beschäftigung. Das finden auch die Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag. SPD, Linke und Grüne haben jeweils einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit sozialen Problemen und gesundheitlichen Einschränkgungen verbessern soll. Arbeitgeberverbände sehen die Vorhaben kritisch und vermuten erhebliche Gefahren für den regulären Arbeitsmarkt. Für Gering-Qualifizierte könnte eine öffentlich geförderte Beschäftigung attraktiver sein, als der erste Arbeitsmarkt.

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