Jugendwohnen ist kein Ersatz für erzieherische Hilfen
Was kennzeichnet das Jugendwohnen im Rahmen der Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII? Welche Unterstützung brauchen junge Geflüchtete von der Kinder- und Jugendhilfe? Wie wahren
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Was kennzeichnet das Jugendwohnen im Rahmen der Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII? Welche Unterstützung brauchen junge Geflüchtete von der Kinder- und Jugendhilfe? Wie wahren
Die Süddeutsche Zeitung hatte im Sommer über die Inkassopraxis der Arbeitsagenturen und Jobcenter berichtet. Diese basiert auf einer Weisung aus dem Bundesarbeitsministerium. Die Linksfraktion im
Die Fraktion Die Linke fordert die Bundesregierung auf, „umgehend einen mehrjährigen und umfassenden Aktionsplan gegen Kinderarmut“ aufzulegen. Besondere Berücksichtigung sollen dabei Alleinerziehende, kinderreiche Familien und
Der fünfte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung liegt in einer Entwurfsfassung vor. Die Inhalte stimmen nicht erfreulich: Die Armut in Deutschland wächst. Besonders betroffen sind alleinerziehende Mütter und Junggesellen. Als Grund für den Anstieg von Armut führt der Bericht die zunehmende Einkommensarmut auf. Unplanbare Lebensereignisse führen zu Überschuldung. Im Jahr 2015 waren 2,05 Millionen Haushalte von Überschuldung betroffen. Auch die Zahl der Wohnungslosen steigt an. Der Bericht spricht von einem Anstieg um 80.000 Menschen auf bundesweit etwas 335.000 Wohnungslose. Häufig entscheide zudem der Wohnort darüber, ob jemand am Wohlstand teilhabe. Ausbildungslosigkeit und Erwerbslosigkeit zählen zu den größten Armutsrisiken.

In Deutschland sind mehr als 1,7 Millionen Menschen im Hartz-IV-Bezug. Sie erhalten in ihrer Betreuung durch das Jobcenter Förder- und Weiterbildungsmaßnahmen. Die Jobcenter sollen die
80.600 Suchende, 43.500 unbesetzte Ausbildungsstellen und 93.400 unbekannt Verbliebene. Das sind die unschönen Erkenntnisse der Analysen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zum Ausbildungsmarkt 2016. Insgesamt wurden zum Stichtag 563.800 Ausbildungsstellen angeboten. Das Ausbildungsplatzangebot blieb damit im Vergleich zum Vorjahr stabil. Die Betriebe in Deutschland stellten mit 546.300 etwas mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung als im Vorjahr, das außerbetriebliche Angebot wurde nochmals zurückgefahren. Die Nachfrage nach Ausbildungsstellen verringerte sich im Vorjahresvergleich leicht um 2.300. Da das Ausbildungsangebot bundesweit stabil blieb, die Nachfrage aber leicht zurückging, könnte man von einer verbesserten Lage für die Jugendlichen sprechen. Doch das gelte nicht für alle. Die Schwierigkeiten, die Ausbildungsangebote und die Nachfragen der Jugendlichen zusammenzuführen, bestehen nach wie vor. Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge mit jungen Frauen sank weiter; diesmal um 3.500. Mehr Studienberechtigte nehmen eine duale Ausbildung auf, der Anteil von Hauptschülern dagegen sinkt.
Liebe Leserin und lieber Leser, das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu. Heute haben Sie die letzte Ausgabe der „Jugendsozialarbeit News“ des Jahres auf
Alle zwei Jahre findet der Wettbewerb „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung statt. Ausgezeichnet werden allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe

Viele junge Leute scheinen schlecht über ihre Rechte und Pflichten im Rahmen einer Berufsausbildung informiert zu sein. auch gehen die Vorstellungen, wie eine Ausbildung abläuft
Die Armutsgefährdung hängt stark von regionalen Wirtschaftsstrukturen und Lebensverhältnissen ab. Das finden Forscher des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Die IW Consult hat den