Immer mehr junge Menschen, die von Angeboten der Jugendsozialarbeit/Jugendberufshilfe erreicht werden, sind psychisch belastet oder zeigen Verhaltensweisen, die auf psychische Beeinträchtigungen oder Erkrankungen hindeuten. Fachkräfte stehen damit vor der Herausforderung, diesen jungen Menschen gerecht zu werden und zugleich die eigenen Grenzen zu wahren. Nicht selten fehlt es an fachlichem Know-How, Sicherheit im Umgang oder institutioneller Rückendeckung. Die LAG KJS NRW, Mitglied der BAG KJS, lädt Fachkräfte, pädagogische Mitarbeitende, Ausbilder*innen und Einrichtungsleitungen aus Trägern der Jugendberufshilfe zu einem Workshop am 21. Mai 2026 nach Köln ein. Vor Ort werden diese Herausforderungen aufgegriffen und gemeinsam mit dem Referenten konkrete Strategien für den professionellen Umgang mit der o. g. Zielgruppe erarbeitet.
Inhalte und Ziele der Veranstaltung
Die Veranstaltung möchte die Teilnehmenden dabei unterstützen, ihre Fach- und Handlungskompetenz im Umgang mit psychisch belasteten jungen Menschen zu stärken und konkrete Ideen für die Arbeitsplatz- und Settinggestaltung für individuelle Fallkonstellationen zu entwickeln. Es wird Raum für Austausch und kollegiale Beratung geben sowie an Praxisbeispielen aus dem Teilnehmendenkreis gearbeitet werden. Den Teilnehmenden wird dadurch ermöglicht, ihre Praxiserfahrungen zu reflektieren und gemeinsam Wege für einen professionellen, ressourcenorientierten Umgang mit herausfordernden Situationen zu erarbeiten. Fachlicher Referent ist Wolfgang Schuppert, langjähriger Geschäftsbereichsleiter einer Sozialpsychiatrie und erfahrener Referent im Bereich psychosozialer Arbeit mit jungen Menschen mit langjähriger Erfahrung in der Suchthilfe (junge Erwachsene) und in der Jugendpsychiatrie (Leitung einer medizinischen Jugendrehabilitation.
Anmeldemöglichkeiten und weiterführende Informationen
Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 28 Personen beschränkt. Es wird daher um eine verbindliche Anmeldung bis 20. April 2026 unter diesem Link gebeten. Nach Anmeldeschluss ist eine Anmeldung nur nach Rücksprache möglich.
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Bei Abmeldung nach dem 20. April 2026 oder Nichterscheinen wird allerdings eine Ausfallgebühr in Höhe von 50,- € pro Person in Rechnung gestellt. Diese Gebühr entfällt, wenn eine Ersatzperson teilnimmt.
Weitere Informationen können dem Einladungsflyer entnommen werden.



