15. Kongress Armut und Gesundheit am 4. und 5. Dezember 2009 in Berlin

ARMUT MACHT KRANK: GESUNDHEIT FÜR ALLE IST GESELLSCHAFTLICHE HERAUSFORDERUNG. “ Ein Fünftel aller Kinder in Deutschland lebt in Armut und belastenden sozialen Verhältnissen. Das hat der Sachverständigenrat für Gesundheit (SVR-G) in diesem Jahr festgestellt. Diese Kinder, aber auch ihre Familien sind von Gesundheit und Wohlbefinden weit entfernt. Denn Armut macht krank. Und Krankheit erschwert Teilhabe, behindert den Zugang zu Bildung und Beschäftigung. Wie können die Gesundheitschancen sozial Benachteiligter verbessert werden? Antworten auf diese Frage gibt der diesjährige 15. Kongress „Armut und Gesundheit“ im Rathaus Schöneberg zu Berlin. Zwei Tage lang wird dort beraten, was armen Kindern, ihren Familien und anderen sozial Benachteiligten wie Arbeitslosen oder Migrant/innen ermöglicht, ihre Chancen auf Bildung, Arbeit und Gesundheit zu verbessern. Der Kongress bietet eine Fülle von Themen in über 80 Workshops an. Sie zeigen, wie Gesundheitsförderung für sozial Benachteiligte etwa in Kitas, Schulen, Betrieben oder im Stadtteil erfolgreich gestaltet werden kann. Auch die Zusammenhänge von Globalisierung und Gesundheit werden behandelt. Es werden 1.800 Teilnehmer/innen erwartet. Der Kongress ist das größte regelmäßige Public Health-Forum in Deutschland, ihn zeichnet eine einzigartige Mischung der Teilnehmenden aus: Betroffene debattieren mit Politiker/innen, Vertreter/innen von Krankenkassen mit der Selbsthilfe und Mitglieder von Wohlfahrtsverbänden mit der Ärzteschaft. Veranstalter ist der Verein Gesundheit Berlin-Brandenburg, Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, in Kooperation mit zahlreichen Partnern. Das komplette Programm entnehmen Sie aufgeführten Links. “

http://www.gesundheitberlin.de
http://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de
http://www.armut-und-gesundheit.de

Quelle: Verein Gesundheit Berlin-Brandenburg

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