Jugendwohnen als Unterstützungsstruktur: Beitrag zur Konsultation zum Grünbuch ‚Mobilität junger Menschen zu Lernzwecken fördern‘

CHANCE FÜR MOBILITÄT IN EUROPA „Auf politischer wie auch fachlicher Ebene findet aktuell eine breite Debatte um die Notwendigkeiten und Möglichkeiten der Mobilität junger Menschen zu Lernzwecken statt. Dabei besteht ein breiter Konsens, dass die Mobilitätsmöglichkeiten allgemein, aber insbesondere auch für junge Menschen ausgebaut werden sollen. Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es, geeignete Strategien zu entwickeln. Im Rahmen eines Grünbuches will die EU-Kommission hierzu geeignete Maßnahmen und Vorgehensweisen sammeln, „wie die Chancen junger Menschen auf eine Mobilitätserfahrung am besten nachhaltig gesteigert werden können“. Im Konsultationsprozess sollen sowohl bestehende als auch neue Mechanismen und Instrumente zur Förderung der Mobilität junger Menschen zusammengetragen werden. In Deutschland stellt für junge Menschen, die während ihrer Ausbildung mobil sein wollen oder müssen, das Jugendwohnen ein zentrales, historisch gewachsenes und rechtlich im SGB VIII verankertes Unterstützungsangebot dar. Jugendwohnen bietet eine unverzichtbare Unterstützungsstruktur für die europaweite Mobilität junger Erwachsener in Ausbildung und darüber hinaus auch in Freiwilligendiensten oder Jugendaustauschmaßnahmen. Das wird deutlich in einem Beitrag der Arbeitsgemeinschaft ‚Auswärts zu Hause‘ mit dem sie sich am Konsultationsprozess zum Grünbuch ‚Mobilität junger Menschen zu Lernzwecken fördern‘ beteiligt.“ Den Beitrag von ‚Auswärts zu Hause‘ entnehmen Sie bitte dem Anhang.

http://www.auswaerts-zuhause.de/?p=news&i=24

Quelle: Auswärts zu Hause BAG KJS

Dokumente: Beitrag_Gruenbuch_AUSWAeRTS_ZUHAUSE.pdf

Ähnliche Artikel

Standpunkt zum Reformgesetz der Kinder- und Jugendhilfe

Das Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz (KJHSRG) steht vor der parlamentarischen Beratung. Der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit hat zum Gesetz (KJHSRG) einen klaren Standpunkt (im Wortlaut):

Sozialstaat reformieren, Armut bekämpfen

Eine neue Studie des ifo-Instituts im Auftrag des AWO Bundesverbandes zeigt: Eine Zusammenführung von Sozialleistungen kann so gestaltet werden, dass Armutsrisiken sinken – insbesondere für

Zum Inhalt springen