Josefstag 2011: Kennen wir uns?.

Unter dem Motto „Kennen wir uns?.“ machen katholische Einrichtungen der Jugendsozialarbeit, insbesondere der Jugendberufshilfe, zum Josefstag rund um den 18. März 2011 auf die Situation benachteiligter Jugendlicher aufmerksam. Am Josefstag fragen sie gezielt nach den Jugendlichen, die die Gesellschaft aus dem Blick verloren hat. Die Gründe dieses Verlorengehens sind vielfältig; die jungen Menschen scheitern am Übergang von der Schule in die Ausbildung, von der Ausbildung in den Beruf, vom Fallmanager zur Maßnahme. Ohne die Chance auf einen Schulabschluss, eine Ausbildung oder einen Arbeitsplatz verlieren sie ihre Perspektive. Immer mehr junge Menschen kennen keine Organisation, an die sie sich im Zweifelsfall wenden können. Sie gehen der Gesellschaft verloren.

Die Einrichtungen der Jugendsozialarbeit unter katholischer Trägerschaft setzen sich für benachteiligte Jugendliche ein, bieten ihnen Unterstützung und helfen ihnen, sich eine lebenswerte Zukunft aufzubauen. Am Josefstag sind Entscheidungsträger aus Kirche und Politik eingeladen, sich vor Ort selbst ein Bild von der wichtigen Arbeit dieser Einrichtungen zu machen. Mit entsprechenden personellen und materiellen Ressourcen ausgestattet, können die Einrichtungen auch eine Anlaufstelle für die verloren gegangenen Jugendlichen sein. Am Josefstag wollen sie mit ihren Prominenten Gästen ein öffentliches Zeichen dafür setzen.

Eine Woche zuvor, am 11. März 2011, findet im Haus der Salesianer Don Boscos in München die zentrale Auftaktveranstaltung zum Josefstag statt. Expertinnen und Experten der Jugendsozialarbeit diskutieren mit Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger über die Situation benachteiligter Jugendlicher und den pastoralen wie gesellschaftlichen Auftrag, diesen jungen Menschen eine Perspektive zu eröffnen. Die Auftaktveranstaltung bildet den „Startschuss“ und rückt auch noch einmal die dezentralen Aktionen zum Josefstag 2011 in den Fokus. “

www.josefstag.de

Quelle: BDKJ; afj; BAG KJS

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