Prekäre Übergangsverläufe. Wie entstehen risikobehaftete Übergänge?

Das Deutsche Jugendinstitut hat im Auftrag der Stadt München eine Studie durchgeführt zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die vier Jahre nach Ende der Pflichtschulzeit den Einstieg in Ausbildung und Beruf nicht geschafft haben. Die Ergebnisse wurden von Heike Großkurth, Tilly Lex, Nina Lichtwardt, Sylvia Müller und Frank Tillmann publiziert.

Häufig führen gesundheitliche und psychische Belastungen dazu, dass diese Jugendlichen Ausbildungen abbrechen, als Ungelernte arbeiten, erwerbslos sind oder erfolglos an berufsvorbereitenden Programmen teilnehmen. Um diese Jugendlichen langfristig zu qualifizieren, sind verschiedene aufeinander bezogene Maßnahmen notwendig, die vor allem die individuelle Lebensplanung der Jugendlichen und deren psychisches Wohlergehen in den Mittelpunkt stellen. Hierzu gehören ein niedrigschwelliges psychotherapeutisches Angebot ebenso wie eine assistierte Ausbildung oder eine neutrale Mediation bei Problemen in der Berufsschule. Ganz entscheidend ist, dass sich eine zentrale Bezugsperson instanzenübergreifend um die Jugendlichen kümmert.

Das Buch – Prekäre Übergangsverläufe. Entstehungsbedingenungen risikobehafteter Übergänge. München – Landeshauptstadt München. Referat für Bildung und Sport. 2015, 104 S. bestellen Sie als Printversion bei:
Stephanie Vontz: vontz@dji.de
Deutsches Jugendinstitut e. V.
oder
Eva Schießl: eva.schiessl@muenchen.de
Referat für Bildung und Sport, Landeshauptstadt München“

Quelle: Deutsches Jugendinstitut (DJI)

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