Gesegnete Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr

Liebe Leserin, lieber Leser, die Redaktion der Jugendsozialarbeit News wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2009. Wir danken allen, die uns bei der Unterstützung junger Menschen kritisch begleitet und wirksam unterstützt haben, insbesondere Danken wir Ihnen für Ihr immer wiederkehrendes Interesse an unserem Informationsdienst. Die nächste Ausgabe der Jugendsozialarbeit News lesen Sie im neuen Jahr ab dem 19. Januar 2009. Die Redaktion “ DIE GESCHICHTE VOM WEIHNACHTSLICHT Als die Engel den Hirten verkündet hatten, dass im Stall von Bethlehem der König der Welt geboren worden war, da suchte jeder nach einem passenden Geschenk, das er dem Kind in der Krippe mitbringen wollte. Die Hirten liefen auseinander, verabredeten sich aber, dass sie sich nach kurzer Zeit treffen wollten, um gemeinsam zum Stall zu gehen, das Kind anzubeten und ihre Geschenke zu überbringen. „Ich bringe ein Schäfchen mit.“ meinte der eine. „Ich bringe eine Kanne voll frischer Milch.“ sagte ein anderer. „Und ich eine warme Decke.“ rief ein dritter. Unter den Hirten war aber auch ein Hirtenknabe. Der war bettelarm und hatte nichts, was er dem Kind schenken konnte. Traurig lief er zum Schafstall und suchte in dem winzigen Eckchen, das ihm gehörte, nach etwas, was er vielleicht doch mitbringen konnte. Aber da war nichts, was auch nur den Anschein eines Geschenkes hatte. In seiner Not zündete der Hirtenknabe eine kleine Kerze an und suchte in jeder Ritze und in jeder Ecke. Doch alles Suchen war umsonst. Da setzte er sich endlich mitten auf den Fußboden und war so traurig, dass ihm die Tränen an den Wangen hinunterliefen. So bemerkte er auch nicht, dass ein anderer Hirte in den Stall gekommen war und vor ihm stehen blieb. Er erschrak richtig, als ihn der Hirte ansprach: „Da bringen wir dem König der Welt alle möglichen Geschenke. Ich glaube aber, dass du das allerschönste Geschenk hast.“ Erstaunt blickte ihn der Hirtenknabe mit verweinten Augen an. „Ich habe doch gar nichts.“ sagte er leise. Da lachte der Hirte und meinte: „Schaut euch diesen Knirps an. Da hält er in seiner Hand eine leuchtende Kerze und meint, er habe gar nichts.“ „Soll ich dem Kind vielleicht die Kerze schenken?“ frage der Hirtenknabe aufgeregt. „Ja.“ antwortete der Hirte. „sie ist hell und macht warm.“ Da stand der Hirtenknabe auf, legte seine Hand schützend vor die kleine Flamme und machte sich mit den Hirten auf den Weg. Als die Hirten mit ihren Geschenken den Stall erreichten, war es dort kalt und dunkel. Als aber der Hirtenknabe mit seiner kleinen Kerze den Stall betrat, da breiteten sich ein Leuchten und eine Wärme aus, und alle konnten Maria und Josef und das Kind in der Krippe sehen. So knieten die Hirten vor der Krippe und beteten den Herren der Welt an, das kleine Kind mit dem Namen Jesus. Danach übergaben sie ihre Geschenke. Der Hirtenknabe aber stellte seine Kerze ganz nah an die Krippe, und er konnte deutlich das Leuchten in Marias und Josefs Augen sehen. „Das kleine Licht ist das allerschönste Geschenk.“ sagten die Hirten leise Und alle freuten sich an dem schönen Weihnachtslicht, das sogar den armseligen Stall warm und gemütlich machte. Der Hirtenknabe aber spürte, wie in ihm selbst eine Wärme aufstieg, die ihn immer glücklicher machte. Und wieder musste er weinen. Jetzt weinte er aber, weil er sich so glücklich fühlte. Bis zum heutigen Tag zünden die Menschen vor Weihnachten Kerzen an, weil sie alle auf Weihnachten warten und ihnen das kleine Licht immer wieder Freude und Geborgenheit schenkt. “ Autor: Rolf Krenzer

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