Arbeitsgelegenheiten keine Hilfe für Jugendliche auf dem Weg in reguläre Beschäftigung

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SACKGASSE FÜR JUGENDLICHE

” Arbeitslose Jugendliche profitieren so gut wie nicht von Ein-Euro-Jobs, obwohl sie im Verhältnis zu anderen Arbeitslosengeld-II-Beziehern häufig daran teilnehmen. Insgesamt sind nur 8 Prozent Jugendliche unter 25 Jahren Empfänger der staatlichen Sozialleistung. Hingegen macht diese Gruppe 20 Prozent aller Ein-Euro-Jobber aus. Das Institut für Arbeitbsmarkt- und Berufsforschung (IAB) untersuchte, ob die Teilnahme an dieser Maßnahme den Jugendlichen hilft, den Weg in den ersten Arbeitsmarkt zu finden. Da IAB kommt zu dem Ergebnis, das dies nicht der Fall ist. Eher das Gegenteil. Ohne das sich die Integrationschancen der Jugendlichen verbessern, werden vor allem diejenigen mit guten Voraussetzungen von einer frühzeitigen Aufnahme einer Ausbildung oder Arbeit abgehalten.

Vermutlich liegt einer der Gründe darin, dass Jugendliche nicht länger als drei Monate arbeitslos sein dürfen. Sie müssen in Arbeit, Ausbildung oder eine Arbeitsgelegenheit (Ein-Euro-Job) vermittelt werden. So wird der Ein-Euro-Job von der gedachten Notlösung für viele junge Menschen zum Regelfall. Im Jahr 2008 nahmen 130.000 Jugendliche unter 25 Jahren an einer Arbeitsgelegenheit teil. ”

Quelle: Böcklerimpuls 1/2010; IAB; WSI-Mitteilungen 1/2010

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