Projekt: ‘Unternehmen und Jugend: Start in die Zukunft’ Seit April letzten Jahres existiert das Projekt, initiiert von der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG JAW) und der Universität Hannover, Lehrstuhl für Management und Marketing II. Nach zwei Veranstaltungen, in denen die Zielgruppen einander kennenlernten und ihre Positionen vorstellten, hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die das Pilotprojekt fachlich begleitet. Drei Netzwerkmessen in Osnabrück, Hannover und Göttingen sind für November und Dezember plant.   ” Sind Jugendsozialarbeit und Wirtschaft fremde Welten? Das Projekt  „Unternehmen und Jugend: Start in die Zukunft“ hat die Eingliederung junger Menschen in die Arbeitswelt und die Sicherung qualifizierten Fachkräftenachwuchses für die Wirtschaft zum Ziel. Die hohe Jugendarbeitslosigkeit und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesellschaft geben Anlass zur Besorgnis. Insbesondere benachteiligte Jugendliche werden immer mehr aus der Arbeitswelt ausgegrenzt. Demgegenüber ist es angesichts der mittelfristigen demografischen Entwicklung notwendig, junge Menschen zu qualifizieren, um einen gravierenden Fachkräftemangel zu verhindern. Diese Situation veranlasst uns zu handeln und für junge Menschen in Kooperation mit allen relevanten Akteuren eine Brücke zur Arbeitswelt zu bauen. Mit dem Projekt möchten wir Unternehmer/innen deutscher und ausländischer Herkunft motivieren, für junge Menschen mehr Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen.” “Die Umsetzung des Projektes erfolgt durch die folgenden Maßnahmen und Initiativen: PROJEKT Unternehmen und Wirtschaft:  Start in die Zukunft ZIEL Schaffung von mehr Praktikums-, Ausbildungs – und Arbeitsplätzen für benachteiligte Jugendliche UMSETZUNG Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG JAW) und der Universität Hannover, Lehrstuhl für Management und Marketing II   1. Ebene: Jugendberufshilfe und Wirtschaft – Annäherung der Bereiche Jugendberufshilfe und Wirtschaft, Bekanntmachung des Projektes  und Suche nach Kooperationspartner/innen Aktivitäten: Auftaktveranstaltung, 03.05.04, Interessierte aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft einladen und  Lösungen zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit  gemeinsam entwickeln [Die Dokumentation der Auftaktveranstaltung findet sich als pdf im Anhang] Dokumentation der Auftaktveranstaltung, Okt. 04 Workshop mit der Uni Hannover für weitere Entwicklung des Projektes, 03.12.04 Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt, Unternehmer und Pro-Aktiv-Jugendprogramm Preisverleihung durch hochrangigen Beirat 2006 2. Ebene: Zusammenarbeit von Trägern der Jugendberufshilfe und Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes für wirksame Unterstützungsangebote zur beruflichen Integration von benachteiligten jungen Menschen im Rahmen eines Projektes in der Region Hannover Aktivitäten: Installation einer AG bestehend aus Mitarbeiter/innen von Pro-Aktiv-Centren (PACE) und Jugendwerkstätten Vorstellung des Projektes durch die AG bei regionalen Unternehmertreffen (Pro Hannover sowie weitere Unternehmertreffen) mit dem Ziel der intensiveren Kooperation zwischen Pro-Aktiv- Jugendprogramm und  Unternehmer Erstellung eines Konzept als Hilfestellung für eine landesweit erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den sozialpädagogischen Fachkräften und Unternehmer/innen unter Einbeziehung der regionalen Gegebenheiten, das bei den regionalen Unternehmertreffen eingesetzt werden kann. 3. Ebene: Regionale Umsetzung Aktivitäten: Installation von ‘Patenschaften’ zwischen Betrieben und Jugendberufshilfeeinrichtungen Fachveranstaltungen Regionale Netzwerkmessen unter Beteiligung aller Akteuren werden durchgeführt. 4. Ebene: Wissenschaftliche Begleitung des gesamten Projektes durch die Universität Hannover, „Übersetzung“ der Arbeitsweisen der Jugendberufshilfe für die Unternehmer. Das Projekte entwickelt sich ständig aus den Erfahrungen und Erkenntnissen fort.” “„Netzwerkmesse-Unternehmen und Jugend“   Die „Netzwerkmesse-Unternehmen und Jugend“ ist die  Weiterentwicklung der Initiative und Konkretisierung der Workshopergebnisse vom 03.12.2004 in der Universität Hannover. Das Ziel der Netzwerkmesse ist es, neue Formen sozialer Problemlösungen in der Jugendhilfe und in Unternehmen zu finden, neue Möglichkeiten sozialer Integration und gesellschaftlicher Partizipation durch das Zusammenwirken vieler Engagierter aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen zu schaffen und neue Wege des Zugangs zu Qualifizierung und Beschäftigung im Rahmen innovativer Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Zur Optimierung des Zielerreichungsgrads ist die Netzwerkmesse als eine im jährlichen Rhythmus stattfindende Veranstaltung konzipiert. Die Nachhaltigkeit der aus der Messe resultierenden Wirkungsweisen wird durch eine ganzheitliche Fokussierung auf die Bildungsstadien junger Menschen (Schulbildung – Übergang Schule/Beruf – Berufsausbildung – Berufstätigkeit) im sozialgesellschaflichen Kontext gefördert. Der Aufbau und die Inhalte der Messe sollen der Verbreitung wichtiger und notwendiger Ideen und Programme dienen, zur Weiterentwicklung und Neukonzipierung anregen, gegenseitige Akzeptanz und Anerkennung schaffen sowie direkte Produkt- und Dienstleistungsaufträge ermöglichen und nicht zuletzt die Bereitstellung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen fördern. ” Informationen zum Projekt: LAG JAW, Dimitra Atiselli, Telefon 0511 / 121 73 – 39, dimitra.atiselli@jugendsozialarbeit.de   – Dokumentation_Start_in_die_Zukunft.pdf

Quelle: 

Dokumente: Dokumentation_Start_in_die_Zukunft.pdf