Zukunftssicherung des Jugendwohnens

„Jugendwohnen ist kein Maritim für kleine Leute. Es geht um Rahmenbedingungen für einen europäischen Bildungsraum.“ Mit
klaren Worten umreißt der CDU-Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer die Situation junger Menschen in Ausbildung. „Der Wirtschafts- und Bildungsstandort Deutschland wird nur dann seine Bedeutung erhalten und ausbauen können, wenn es gelingt auch für junge Menschen aus dem
Ausland attraktive Bedingungen für die Ausbildung zur Verfügung zu stellen. Hierbei wird das Jugendwohnen eine immens wichtige Rolle spielen.“

Schummer, der zugleich Obmann der CDU-/ CSU-Bundestagsfraktion für
Fragen der beruflichen Bildung ist, stellt klar, dass selbst, wenn man den länderübergreifenden Aspekt außen vor lasse, an der Notwendigkeit des Jugendwohnens „kein Zweifel“ bestehe. Schummer nimmt hierbei Bezug auf die Ergebnisse des Forschungs- und Praxisentwicklungsprojektes „leben.lernen.chancen nutzen.“. Demnach steigen, aufgrund des in Folge der demographischen Entwicklung hervorgerufenen Fachkräftemangels, die Herausforderungen zur Unterstützung individuell beeinträchtigter und sozial benachteiligter junger Menschen und junger Menschen mit Migrationshintergrund bei der Begleitung am Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf. Das Jugendwohnen bietet die erforderlichen Weg-Begleiter Strukturen in der Unterstützung und Förderung junger Menschen an.

Andreas Finke, Projektleiter von „leben.lernen.chancen nutzen“ erläutert: „Auch regionale Disparitäten am Ausbildungsstellenmarkt sowie die Zentralisierung berufsschulischer und berufspraktischer Ausbildungsgänge werden eine zunehmende Rolle spielen.“ Schummer fordert: „Das Jugendwohnen braucht parlamentarischen Rückenwind.“ “

www.projekt-jugendwohnen.de
www.auswaerts-zuhause.de

Quelle: Uwe Schummer MdB

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