Bildquelle: Davoud erzählt in der JMD-Ausstellung YOUNIWORTH seine Geschichte

Verstehen – Begegnen – Zusammenleben: Das ist der Dreiklang, der die neue Ausstellung zum Thema Zusammenleben von jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund durchdringt und zusammenhält. Nur durch Begegnungen und Verständnis ist ein gutes Zusammenleben möglich. Wer YOUNIWORTH besucht, wird auf eine unaufdringliche Weise sehr viel lernen. Über die Geschichte der Migration, die so alt ist wie die Menschheit, über die Herkunft mancher Worte, derer wir uns selbstverständlich täglich bedienen, über das Zusammenleben in einer diversen Gesellschaft und über vieles mehr. Nicht zuletzt über sich selbst und die eigenen Vorurteile. All das kommt nicht etwa trocken daher, sondern im Gegenteil sehr unterhaltsam: Der Ausstellungsbesuch gleicht einem Gesellschaftsspiel. Er steckt voller Überraschungen.

Begegnung möglich machen

Weil Begegnung und Austausch für Erkenntnis und Verständnis sorgt, gibt es bei YOUNIWORTH – zumindest fast – auch Begegnungen mit „echten“ zugewanderten Jugendlichen. In Video-Installationen können die vier jungen Erwachsenen interaktiv befragt werden. Wer sich auf das „Gespräch“ mit ihnen einlässt und Fragen stellt, wird überrascht werden. Offen, sympathisch und ehrlich sprechen Davoud, Carolina, Mohammad und Bernadette über ihr Leben, ihre Migrationsgeschichte und ihr Zukunftswünsche.

Eine Ausstellung geht auf Wanderschaft

Nach der Premiere in Berlin-Neukölln beginnt die Ausstellung nun eine Reise durch Deutschland. Besuchen wird sie Jugendmigrationsdienste, Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe. Immer mit dem Ziel, Begegnungen zu ermöglichen und das Zusammenleben junger Menschen in unserem Land auf interaktive Weise zu thematisieren.

Anfragen zur Ausleihe der Ausstellung bitte an youniworth@jugendmigrationsdienste.de.

Quelle: Servicebüro Jugendmigrationsdienste