Etwa ein Drittel der nach Deutschland geflüchteten Menschen sind Frauen. Sie haben ihre Heimat verlassen und sich in der Verantwortung für ihr eigenes und möglicherweise für das Leben ihrer Kinder auf den Weg gemacht, um unhaltbaren Lebensbedingungen zu entgehen. Doch was erwartet sie nun in Deutschland? Ihre spezifischen Probleme bei der Unterbringung, der psychologischen Betreuung, der sozialen Teilhabe sowie bei der Beteiligung an Bildungs- und Erwerbschancen verdienen einer gesonderten Aufmerksamkeit. Ein zweijähriges Projekt im Netzwerk der BAG KJS hat die Frage nach dem schulischen und beruflichen Werdegang von geflüchteten Mädchen und jungen Frauen in ihren jeweiligen Lebenssituationen in den Mittelpunkt gestellt. Mit der Identifikation der Rahmenbedingungen, die erfolgreiche Bildungsbiografien von geflüchteten Mädchen und jungen Frauen unterstützen, widmet sich die Projektdokumentation einem weitgehend unbeachteten Thema. Die Katholische Jugendsozialarbeit in der Region Nord hat damit einen Beitrag zur sozial- und gesellschaftspolitischen Lobbyarbeit für die Gruppe der geflüchteten Mädchen und jungen Frauen geleistet, an der Behebung der genannten Problemlagen zu arbeiten und aktiv an einer zukunftsorientierten und modernen Gestaltung der Frauen- und Gleichstellungspolitik in unserer Gesellschaft mitzuwirken.

Die Projektdokumentation kann auch in gedruckter Form zum Versandkostenpreis unter kjsnord@jugendsozialarbeit.de angefordert werden.

Quelle: BAG KJS