Soziale Medien lassen Jugendliche „in der Luft hängen“

In einem neuen Interviewbuch äußert sich Papst Franziskus kritisch zu den Sozialen Medien. Letztlich lasse das Internet viele Jugendliche „in der Luft hängen“, betont Franziskus in dem Buch, „Gott ist jung“, das weltweit am 20.März 2018, Dienstag, erschien.

Reale Bindungen sind unerlässlich

Das Internet gebe vielen jungen Menschen nur auf den ersten Blick das Gefühl, Teil einer Gruppe zu sein. Dieses Gemeinschaftsgefühl bleibe aber oft nur virtuell. Ohne verlässliche Bindungen in der realen Welt könnten junge Menschen keine sinnvollen Lebensperspektiven entwickeln.

Zugleich warnt der Papst vor einer individualisierten und „entwurzelten“ Gesellschaft. Familien, aber auch die kirchlichen Seelsorger stünden heute in der Pflicht, den Boden zu bereiten, damit junge Menschen sich der Gemeinschaft zugehörig fühlen könnten: „Es gibt nichts Schlimmeres, als sich fremd im eigenen Haus zu fühlen, ohne ein Identitätsprinzip, das man mit anderen Menschen teilt.“

Quelle: KNA

 

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