Die mit den Begriffen „Radikalisierung“, „De-Radikalisierung“ und „Prävention“ erfassten Phänomene sind in aller Munde und erfreuen sich einer verstärkten Aufmerksamkeit der Fachöffentlichkeit. Zugleich lässt sich aktuell eine stark zunehmende Fragmentierung der Publikationslandschaft beobachten. Als Folge kommunizieren die Wissenschaft und die pädagogische sowie Präventions-Praxis nicht selten aneinander vorbei oder Erkenntnisse der Wissenschaft werden nicht in der Praxis beachtet werden und umgekehrt. Die Reihe richtet sich daher an die Autoren bzw. Autorinnen und Leser bzw. Leserinnen aus Wissenschaft und Praxis, die sich mit den ideologisch bzw. politisch induzierten Radikalisierungsprozessen sowie mit Ansätzen und Methoden der De-Radikalisierungs- sowie Präventionsarbeit befassen. Der Interdisziplinarität wird hierbei eine große Bedeutung beigemessen. Eines der Ziele ist dabei, der ins Stocken geratenen angewandten Extremismus und Terrorismusforschung in Deutschland durch Ressourcen- und Kompetenzbündelung sowie effiziente Vermarktung zu einer besseren Profilierung zu verhelfen. Konkret hat die Reihe zum Ziel, innovative und multiperspektivische Herangehensweisen an die relevanten Forschungsfragen zu präsentieren und einen interdisziplinären Rahmen für die Erforschung von Radikalisierung, De-Radikalisierung und Prävention zu schaffen.

Weitere Informationen sowie die Titel der Reihe finden Sie unter: www.springer.com/series/16219

Quelle: Springer Verlag