Die digitale Transformation weckt nicht nur Optimismus, sondern auch Sorgen. Auch in der sozialen Arbeit. Die Caritas-Kampagne des Jahres 2019 „sozial braucht digital“ lädt dazu ein, sich mit den Auswirkungen der Digitalsierung auseinanderzusetzen. Sie will die Debatte befördern und zeigen, wie vielfältig schon heute digitale Tools genutzt werden. Am Beispiel der Online-Beratung wird deutlich, wie die analoge und die digitale Welt sinnvoll ineinandergreifen. Ratsuchende finden hier Unterstützung in unterschiedlichen Hilfefeldern: von der Beratung für schwangere Frauen bis zu Beratungen für überschuldete Menschen oder suizidgefährdete Jugendliche. Aktuell wird die Online-Beratung konzeptionell, technisch und organisatorisch neu aufgestellt. „Soziale Arbeit braucht digitale Zugänge, Tools und Möglichkeiten, um umfassend nah bei den Menschen zu sein“, betont Caritas-Präsident Peter Neher heute zum Start der Caritas-Kampagne „sozial braucht digital. Caritas hat im Zuge des Kampagnenstarts auch sozialpolitische Positionen verabschiedet, die u. a. eine Argumentationsgrundlage für die bundweite Umsetzung vor Ort beinhalten.

Quelle: Deutscher Caritasverband