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wider wissenschaftliche Erkenntnisse, praktische Erfahrung und gesellschaftliche Notwendigkeit stoppt das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) zum Jahresende 2026 langjährige Programme, die unter anderem von der BAG KJS umgesetzt werden. Im jüngsten Schulbarometer beschreiben Lehrkräfte fehlendes respektvolles Miteinander in Schulen als wesentlichen Faktor für ihre Belastung. Trotzdem wird ein Programm wie Respekt Coaches beendet. Die Bund-Länder-Roadmap für bessere Bildung von BMBFSFJ und Kultusministerkonferenz räumt dem Erwerb bildungssprachlicher Kompetenzen sehr hohe Priorität ein – auch für spät zugewanderte Kinder und Jugendliche. Bund und Land werden diese gezielt fördern, heißt es. Trotzdem wird ein Programm wie die Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule beendet.
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Fachkräfte aus dem Programm Respekt Coaches und GF-H wehren sich deswegen und bitten darum, Petitionen zu unterstützen: Alle – auch überlastete Lehrkräfte – können sich an der Petition für Respekt Coaches beteiligen und die Petition zur Stärkung des GF-H im Sinne gelingender Integration ebenfalls zeichnen.
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Gestrichen wird, weil gespart werden soll. Zugleich wird von Bund, Ländern und Gemeinden die Kinder- und Jugendhilfe insgesamt unter Spardruck gebracht. Erst durch den Entwurf für ein Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz (KJHSRG), zu dem die BAG KJS ausführlich Stellung bezogen hat. Und zusätzlich durch einen Beschluss der Ministerpräsident*innen der Länder, die das „Nachdenken“ im Kanzleramt kurz nach der Veröffentlichung des internen Papiers nun umsetzen. Wir haben die Beschlüsse der MPK genauer angeschaut.
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Etwas erfreulicher lesen sich die Handlungsempfehlung der Unabhängigen Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“. Eine Altersgrenze von 13 Jahren ist als Option genannt, wird aber durch weitergehende Vorschläge nur bedingt als ideale Wahl beschrieben. Eine Bewertung mit Folgen für die Jugendsozialarbeit bieten wir in diesem Newsletter an.
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Ob es eine ruhige Sommerpause im Jahr der Reformen gibt, bleibt abzuwarten. Der Bundeshaushalt wird bald vorgelegt, die Ausgaben des Sozialstaates werden weiter ausgepresst wie Zitronen, die Hitzerekorde heizen die Debatten um den Klimawandel an. Es kann also sein, dass wir auch in den kommenden Wochen aktuelle Entwicklungen auf jugendsozialarbeit.news beschreiben und einordnen, vielleicht auch mal einen sommerlichen Newsletter zusammenstellen, bis ab Mitte August wieder regelmäßig Informationen im Postfach landen.
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Ein anregende Lektüre wünscht
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Michael Scholl, Grundlagenreferent
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Welcher Sozialstaatstyp bist du? Ein Test lädt zum Nachdenken ein
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Was erwarten wir eigentlich vom Sozialstaat? Soll er vor allem das Existenzminimum sichern? Menschen unterstützen, wenn sie allein nicht weiterkommen? Teilhabe ermöglichen? Oder stärker auf Eigenverantwortung und Anreize setzen?
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Editorial zum Newsletter vom 24.09.2026
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Die Ausgabe des Newsletters vom 24.09.2026 bietet Rückblicke und Einblicke zur Arbeit und zu den Themen im Netzwerk der BAG KJS.
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Rechtsextremismus in der Kinder- und Jugendhilfe: Haltung zeigen und handlungsfähig bleiben
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Rechtsextreme und menschenfeindliche Äußerungen und Vorfälle stellen pädagogische Fachkräfte immer wieder vor anspruchsvolle Fragen: Wie reagiere ich angemessen, wenn ein junger Mensch rechtsextreme Positionen äußert oder entsprechende Symbole zeigt? Wie schütze ich betroffene junge Menschen? Und wie kann eine Einrichtung präventiv Strukturen schaffen, die im Ernstfall Orientierung geben?
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Positionspapier der Schader-Stiftung: Kindeswohl in der Klimakrise – achten, schützen, gewährleisten
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Die Klimakrise ist inzwischen allgegenwärtig; Hitzeperioden, Rekordweite, Dürre und Waldbrände sind auch in Deutschland keine Seltenheit mehr. Besonders betroffen von den Folgen der Klimakrise sind junge Menschen. Kinder und Jugendliche sind im Vergleich zu Erwachsenen weltweit überdurchschnittlich häufig und deutlich länger von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Junge Menschen leiden neben gesundheitlichen Folgen durch Hitze, Luftschadstoffe und längeren Pollensaisons auch unter psychischen Belastungen wie erhöhtem Stress, Sorgen und Ängsten sowie depressiven bis hin zu Traumafolgesymptomen. Dabei muss Klimaschutz auch immer als Frage sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe mitgedacht werden, denn gerade junge Menschen aus sozialbenachteiligten Familien sind besonders stark von den Folgen betroffen.
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Position: Schulabsentismus verstehen und sinnvoll begegnen
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Die BAG KJS setzt sich dafür ein, dass schulabsente junge Menschen frühzeitig Unterstützung erhalten und ihre Bildungs- und Teilhabechancen gesichert werden. Schulabsentismus kann das gesunde Aufwachsen junger Menschen erheblich beeinträchtigen. Hinter dem Fernbleiben vom Unterricht stehen häufig vielfältige persönliche, familiäre, schulische sowie soziale Belastungen. Schulabsentismus darf daher nicht allein als individuelles Problem junger Menschen oder ihrer Familien betrachtet werden.
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