Ob in der Nachbarschaft, in der Gemeinde oder auf internationaler Ebene: Politikverdruss und anti-demokratische Einstellungen stellen die Gesellschaft immer wieder auf die Probe. Eine demokratische Kultur kann es aber nur geben, wenn die Bürgerinnen und Bürger sie mit Leben füllen und ihr den “Spiegel” vorhalten. Genau dazu ruft der Jugenddemokratiepreis auf. Die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt den Preis zum 10. Mal aus. 2018 steht er unter dem Motto “Halte der Demokratie den Spiegel vor! – Dein Projekt zur Stärkung der Demokratie”.

Ausgezeichnet werden Projekte, Initiativen und Aktionen von jungen Menschen für junge Menschen, die sich nicht nur für Demokratie einsetzen, sondern ihr auch den Spiegel vorhalten. Denn demokratische Strukturen sollten weltweit keine Selbstverständlichkeit darstellen, sondern stetig weiterentwickelt und durchdacht werden. Ob allein, zu zweit oder als ganze Fußballmannschaft. Dabei ist es egal, welches Projekt auf die Beine gestellt wurde.

Formalitäten für die Bewerbung

Ob Demo, YouTube-Video, Theaterstück oder etwas ganz Anderes. Alle Anliegen werden berücksichtigt, den Fokus gerückt, ganz gleich ob Ihr euch gegen Homophobie, Rassismus und Sexismus oder zum Beispiel für Menschen mit Handicap einsetzt.

  • Die Projektmacher/-innen sind zwischen 14 und 27 Jahren. Primär sind sie selbst organisiert. Unterstützung von Hauptberuflichen ist nicht ausgeschlossen.
  • Die Projektmacher/-innen wollen bei anderen Jugendlichen das Interesse für Demokratie wecken.
  • Der Zeitrahmen des Projekts ist flexibel – ob einen Tag oder mehrere Monate. Die eingereichten Beiträge dürfen nur nicht älter als ein halbes Jahr sein.
  • Das Projekt bzw. die eingereichte Idee darf nicht ausschließlich über die Bundeszentrale für politische Bildung finanziert sein.
  • Die Bewerbungsfrist endet am 15. April 2018.
  • Für die Bewerbung ist das Bewerbungsformular zu nutzen.
  • Beiträge sind einzureichen bei : jugenddemokratiepreis@bpb.de
  • Inhaltliche Rückfragen beantwortet Bundeszentrale für politische Bildung
    svetlana.alenitskaya@bpb.bund.de

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung