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Mit der Ausschreibung „Jugend gegen Extremismus“ werden Jugendlichen gefördert, die sich gegen die Entwicklung extremistischer Strömungen und für eine offene, demokratische Gesellschaft engagieren und ein sichtbares Zeichen gegen Extremismus setzen wollen.

Herausforderungen für ein demokratisches Zusammenleben

Gesellschaftliche Veränderungen, insbesondere durch eine verstärkte Zuwanderung, haben in großen Teilen der Bevölkerung Verunsicherung und Ängste erzeugt und verändern weiterhin das gesellschaftliche Klima in Deutschland. Fronten wirken verhärtet: Während sich viele Bürger und Bürgerinnen aktiv für die Integration von Geflüchteten einsetzen, erstarken gleichzeitig radikale Kräfte bis in die Mitte der Gesellschaft. Dabei bleiben sowohl Rechtsextremismus als auch islamisch begründeter Extremismus eine Herausforderung für unser demokratisches Zusammenleben.

Gesellschaftspolitische Debatten werden zudem immer häufiger mit diskriminierenden Aussagen im Internet geführt. Diese Entwicklung führt auch dazu, dass immer mehr Menschen Opfer von Hassrede im Netz werden – Jugendliche stellen als starke Nutzergruppe digitaler Medien eine besondere Risikogruppe dar.

Zivilgesellschaftliches Engagement Jugendlicher fördern

Um sich diesen Problemen aktiv entgegen zu stellen, spielt das zivilgesellschaftliche Engagement von Jugendlichen eine besonders wichtige Rolle.

Auf die Ausschreibung können sich gemeinnützige Jugendgruppen beziehungsweise Jugendliche zwischen 16 und 23 Jahren mit einem Projekt zum Thema Extremismus auf bis zu 10.000 € bewerben. Projektideen können bis zum 01.11.2018 eingereicht werden.

Weitere Informationen und Bedingungen gibt es in der aktuellen Ausschreibung. Ansprechperson bei der Robert Bosch Stiftung ist Elena Jung (elena.jung@bosch-stiftung.de).

Quelle. Robert Bosch Stiftung