Forderung an die neue Bundesregierung: Digitalpakt für die Jugendarbeit, jetzt!

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Digitalisierung muss Teilhabegerechtigkeit für alle jungen Menschen schaffen, denn: Soziale Teilhabe ist auch digitale Teilhabe. Die Träger der Jugendsozialarbeit haben insbesondere jene im Blick, die nicht erst, aber auch durch die Corona-Pandemie von Benachteiligung, Armut und Arbeitslosigkeit bedroht sind. Damit benachteiligte junge Menschen die nötigen Kompetenzen für und Zugange zu einer zunehmend digitalen Gesellschaft erreichen, fordert u.a. der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit einen Digitalpakt Jugendarbeit.

Gemeinsam mit dem Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB), der Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit (BAG OKJE), der Bundesvereinigung kulturelle Jugendbildung (bkj), dem Deutschen Bundesjugendring (DBJR), der Deutschen Sportjugend im DOSB (dsj) und IJAB – Fachstelle für internationalen Jugendaustausch der Bundesrepublik Deutschland (IJAB) setzt sich der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit für ein Maßnahmenpaket mit vier ineinandergreifenden Schwerpunkten ein: 

  • Eine Digitalisierungsstrategie der bundeszentralen Infrastrukturen der Kinder- und Jugendarbeit, 
  • Eine Ausstattungsoffensive in den Strukturen der Kinder- und Jugendarbeit, 
  • Förderprogramme zur flächendeckenden Praxisentwicklung, -erprobung und -reflexion, 
  • Eine Fortbildungsoffensive für haupt- und ehrenamtliche Akteur*innen der Kinder- und Jugendarbeit. 

Grundlegend für den Pakt ist die Erkenntnis, dass Digitalität die Gesellschaft und damit auch Lebenswelten junger Menschen entscheidend prägt. Sie verändert zunehmend die Praxis, das Portfolio und die Arbeitsabläufe der Kinder- und Jugendarbeit und erfordert, deren Aufgaben weiterzuentwickeln. Darauf muss die Politik zeitnah reagieren und diesen Erkenntnissen in der neuen Legislaturperiode Rechnung tragen. 

Darüber hinaus hat der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit eigene und spezifische Bedarfe formuliert, um die digitalen Zugangsbedingungen junger Menschen in den Programmen und Projekten der Jugendsozialarbeit nachhaltig zu verbessern. 

Quelle: BAG KJS / DBJR 

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