Die Diakonie fordert Unterstützung für sozial benachteiligte Menschen in der Corona-Pandemie. Diese seien besonders hart betroffen. Der evangelische Sozialverband schlägt unter anderem eine zusätzliche Hilfe von monatlich 80 Euro pro Kind und Jugendlichen vor. Konjunkturelle Impulse, wie sie die Bundesregierung plane, seien für die Erholung der Wirtschaft wichtig, findet Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie. Einkommensarme Menschen besonders zu berücksichtigen ergebe sozial wie ökonomisch Sinn. Daher sei es richtig, den 300-Euro-Kinderbonus nicht auf die Grundsicherung anzurechnen. Aber für Familien, die Anspruch auf Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket haben, müsse jedoch mehr getan werden, um verminderte Notfallhilfen, fehlende Sonderangebote sowie Zusatzkosten, wie beispielsweise im Homeschooling auszugleichen. Die Diakonie fordert zusätzlich pro Kind 80 Euro monatlich vorzusehen, denn die außergewöhnlichen Belastungen der Corona-Pandemie seien in keiner Regelsatzberechnung berücksichtigt. Auch solle für jedes dieser Kinder ein Computer zur Verfügung stehen.

Quelle: KNA