Vor 70 Jahren wurde das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland verabschiedet. Ein Grund zum Feiern von grundlegenden Freiheits- und Gleichheitsrechten, aber auch zum Nachdenken. Angesichts von Rechtspopulismus sowie fremdenfeindlichen Parolen und Ausschreitungen tritt IN VIA Deutschland entschieden für Demokratie und für die Wahrung der Menschenrechte ein. Demokratie ist nicht selbstverständlich. Die universelle Gültigkeit von Menschenrechten und demokratischen Werten wird, wie die aktuelle Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung erneut bestätigte, von einem Drittel der deutschen Gesellschaft in Frage gestellt.

Demokratie Mitbestimmung stärken

Der Verband setzt sich intensiv mit seiner Rolle und Verantwortung zur Demokratiebildung und gesellschaftlichen Mitgestaltung auseinander. IN VIA gestaltet seine Angebote so, dass Bildungsprozesse angestoßen, eine Auseinandersetzung mit Vielfalt und Rassismus angeregt und Partizipation sowie demokratische Mitbestimmung gestärkt werden. Denn „steigende Tendenzen zu Nationalismus, zu Juden-, Muslim- und Ausländerfeindlichkeit sowie zur Diskriminierung anders Denkender geben Anlass zur Sorge, stellt Marion Paar, Generalsekretärin von IN VIA Deutschland, fest.

Der Verband machte im Vorfeld der Europawahl in der medialen Berichterstattung, in sozialen Netzwerken, aber auch im alltäglichen Miteinander zunehmend menschenverachtende Töne aus. Der beste Schutz vor Radikalisierung und Menschenfeindlichkeit seien Begegnungen, die Austausch und Wertschätzung förderten. Darauf setzt IN VIA bei seinen Bildungsangeboten. Um solche Angebote abzusichern, ist eine Infrastrukturförderung unentbehrlich.

Quelle: IN VIA Deutschland