Corona-Krise: Bildungslücken bei mehreren Millionen Schüler*innen

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Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hat massive Bildungsverluste von Millionen Schülerinnen und Schülern in Deutschland durch die Corona-Pandemie beklagt. „Ein Teil der Schülerinnen und Schüler hat tatsächlich teilweise fast ein ganzes Schuljahr verloren, allerdings lässt sich das nicht wie eine Blaupause über das ganze Land legen. Es ist regional und auch nach Schulstart sehr unterschiedlich“, sagte Meidinger der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Von den elf Millionen Schülerinnen und Schülern in Deutschland haben nach Meidingers Worten zwei Millionen Schüler*innen wegen des Lockdowns „sehr große Lücken, die sie in der Regel alleine nicht mehr aufholen können“. Sie bräuchten jetzt eine intensive Förderung. Dazu kämen nochmals mindestens doppelt so viele mit signifikanten Defiziten, die sie durch eine Zusatzförderung aufholen sollten.

Der Lehrerverband ist gegen eine Verkürzung der Sommerferien oder auch diese ganz zu streichen kommt für den Verband nicht in Frage. Die Kinder und Jugendlichen bräuchten diese Erholungszeit. Aber eine Zusatzförderung nachmittags, samstags oder in den Ferien begrüßt der Verband. Außerdem sei darüber nachzudenken, in einigen Klassen oder Fächern auf Zeugnisnoten zu verzichten.

Quelle: KNA; Rheinische Post

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