Bundesjugendkuratorium: Kinderrechte und Kindeswohl in der medialen Welt stärken

In einer aktuellen Stellungnahme positioniert sich das Bundesjugendkuratorium (BJK) zu dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorgelegten Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Jugendschutzgesetzes. Die im Referentenentwurf enthaltenen wichtigen und grundlegenden Regulierungen seien für den Kinder- und Jugendschutz in unserer mediatisierten Gesellschaft weiterführend und letztlich auch überfällig. Wünschenswert wäre aus Sicht des BJK allerdings eine stärkere Orientierung an den Kinder- und Jugendrechten. Das Kuratorium begrüßt, dass mittels des Gesetzes Kinder- und Jugendrechte gestärkt werden sollen. Aber das geht dem Sachverständigengremium nicht weit genug. Es mahnt an, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen in der medialen Welt weiter zu verbessern sei. Die Rechte der Kinder und Jugendlichen zu stärken, sieht das BJK als wichtige grundlegende Herausforderung der nächsten Jahre. Es fordert eine Debatte darüber, wie Kinderrechte in der medialen Welt gestärkt werden können, ein. Insbesondere sei die Fachöffentlichkeit gefordert.

Quelle: Bundesjugendkuratorium

Ähnliche Artikel

Das Bild zeigt einen dunkelbraunen Richterhammer, der vor einem geöffneten Buch zu sehen ist. Das Buch ist in seinem Querschnitt abgebildet. Der Hintergrund ist dunkelblau.

Kritik an geplanter Reform des SGB II

Der Bundestag berät in den ersten Wochen des Jahres 2026 den Umbau des Bürgergeldes in eine Grundsicherung. Die Bedingungen für Beziehende staatlicher Leistungen sollen verschärft

Zum Inhalt springen