Neuer IDA-NRW Reader „kontext.flucht. Perspektiven für eine rassismuskritische Jugendarbeit mit jungen geflüchteten Menschen“. Aktuell schwankt das gesellschaftspolitische Klima in Deutschland zwischen den verbliebenen Überresten der „Willkommenskultur“ und spürbar zunehmenden, Ausgrenzungstendenzen gegenüber geflüchteten Menschen. Pädagogische Fachkräfte aus  den vielfältigen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit stehen vor vielfältigen Herausforderungen: Als Multiplikator*innen sind sie gefordert, die besonderen Bedarfe junger geflüchteter Menschen  in den Angeboten der Jugendarbeit mitzudenken und  zu berücksichtigen, dabei – auch die eigenen – stereotypen Bilder, kulturellen Zuschreibungen und bevormundenden Denk- und Handlungsmuster in der pädagogischen wie ehrenamtlichen Arbeit zu reflektieren und sich klar gegen rassistische Ausgrenzungstendenzen und Anfeindungen gegen junge geflüchtete Menschen zu positionieren. Hier setzt der Reader an.

Reflexions- und Praxishilfe

Der IDA-NRW Reader „kontext.flucht. Perspektiven für eine rassismuskritische Jugendarbeit mit jungen geflüchteten Menschen“ versammelt themenrelevante Hintergrundtexte sowie ausführliche Nachbetrachtungen der im Rahmen des Projekts projekt.kollektiv organisierten Veranstaltungen. Er dient als Reflexions- und Praxishilfe, um pädagogischen wie ehrenamtlichen Multiplikator*innen einen rassismuskritischen Zugang zur Jugendarbeit und der Arbeit mit jungen geflüchteten Menschen zu erleichtern. Die Broschüre umfasst 80 Seiten und bietet grundlegende inhaltliche Impulse für die Entwicklung einer rassismuskritischen Haltung und gibt dabei auch den Sichtweisen von jungen geflüchteten Menschen u.a. durch O-Töne und Interviews Raum.

Die Publikation kann bei IDA-NRW gegen eine Versandkostenpauschale von 3,00 Euro zuzüglich der gewichtsabhängigen Portokosten unter www.IDA-NRW.de/publikationen/bestellung/  bestellt werden. Zudem steht der Reader auch als pdf-Datei zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Quelle: Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit NRW