Berufliche Integration: Nachbessern ist gut… Vorbeugen ist besser

Das Thema Integration bestimmt die öffentliche Debatte mittlerweile seit einigen Jahren. Es ist nicht zu verleugnen, dass Menschen mit Migrationshintergrund hierzulande eine gravierende Bildungsbenachteiligung erfahren und auch beim Einstieg in Ausbildung und Beruf erhebliche Schwierigkeiten zu bewältigen haben. In polemischen Diskussionen werden immer wieder Vorwürfe formuliert, die den Migranten Integratons-Unwilligkeit vorwerfen. Die Initiative „Neue soziale Martkwirtschaft“ hat eine Publikation herausgegeben, die das Thema Integration mit den Augen eines (Bildungs-)Ökonomen betrachtet.

Die Broschüre „Bildung, Beruf, Integration – Jugendliche Migranten in Deutschland“ beantwortet aus bildungsökonomischer Sicht Fragen nach den Fakten, Problemen und dem Handlungsbedarf. Was müssen der Staat und die Einwanderer sowie deren Nachfahren selbst tun, damit möglichst alle jugendlichen Migranten die Schule und eine Berufsausbildung erfolgreich abschließen und damit am gesellschaftlichen Leben teilhaben können?

Die Veröffentlichung richtet sich an Jugendliche, Schüler/-innen, Multiplikatoren oder Lehrkräfte und soll als Grundlage dienen, das Thema Integration aus der ökonomischen Sicht betrachten zu können und Handlungsansätze zu erarbeiten.

Kostenlose Druckexemplare können bei Anja Fischer, fischer@insm.de, bestellt werden.

Quelle: iw.medien

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