Bahnhofsmissionen fordern Hilfen für Wohnungslose

Die Bahnhofsmissionen in Deutschland fordern in der Corona-Krise mehr Hilfsangebote und Unterstützung für Wohnungslose und Arme. „Viele Hilfsangebote fallen weg, darunter auch Lebensmittelausgaben. Die Situation obdachloser und bedürftiger Menschen verschlechtert sich dramatisch“, erklärte Bahnhofsmission-Sprecher Bruno Nikles.

Unter Wahrung von Hygiene- und Abstandsregeln könnten die Bahnhofsmissionen inzwischen zwar an fast allen Standorten wieder arbeiten. Problematisch sei aber die Hygienesituation für Menschen auf der Straße. Schon das schlichte Händewaschen würde für sie zum Problem. Waren Waschgelegenheiten schon vor Corona in den meisten Städten knapp, so stünden durch die Einschränkungen noch weniger zur Verfügung, mahnten die Bahnhofsmissionen. Sorge bereitet ihnen die jetzt anlaufenden Planungen für Herbst und Winter. Viele Räume seien so eng, dass Corona-Abstandsregeln nicht einzuhalten seien. Daher brauche es neue Aufenthaltsmöglichkeiten sowie Duschgelegenheiten und Notschlafstätten.

Quelle: KNA; IN VIA Deutschland

 

Ähnliche Artikel

Das ist ein KI generiertes Bild, das einen jungen Menschen von hinten vor einem Gebäude zeigt.

Jugendarbeitslosigkeit wächst

Die Jugendarbeitslosigkeit steigt laut Bundesagentur für Arbeit (BA) wieder an. Mit Blick auf das gesamte Jahr 2025 bilanziert die BA: Die Arbeitslosigkeit hat sich 2025

Dieses schwarzweiße Bild zeigt eine Person, die alleine auf einer kleinen Erhöhung im Meer steht. Rundherum ist sonst nichts weiter zu sehen.

Einsamkeit bei Jugendlichen begegnen

Einsamkeit bei Jugendlichen ist ein Thema, das zunehmend an gesellschaftlicher, politischer und fachlicher Bedeutung gewinnt. Welche Rolle die Jugendsozialarbeit dabei spielt und welche Handlungsmöglichkeiten sich

Zum Inhalt springen