Autor: Silke Starke-Uekermann

Jugend, Information, (Multi)Media

Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest liefert in seiner JIM-Studie 2008 Basisinformationen zum Medienumgang Jugendlicher: Demnach ist Kommunikation im Internet für die 12- bis 19-Jährigen am wichtigsten. Nach eigener Schätzung verbringen sie fast die Hälfte ihrer Nutzungszeit im Internet mit „Kommunikation“. Fast drei Viertel haben Erfahrungen mit Online-Communities, 41 Prozent besuchen diese Plattformen täglich, weitere 16 Prozent mehrmals pro Woche. Ob auf Kommunikations-Plattformen oder auf der eigenen Homepage: die Jugendlichen verteilen persönliche Informationen und Daten großzügig und ungeschützt. 34 Prozent der Befragten geben zu, dass ihre Daten ungeschützt für alle Internetnutzer einsehbar sind

Weiterlesen >>

Träger der Grundsicherung – ARGE versus optierende Kommune: wer nimmt die Aufgaben des SGB II besser wahr?

Unterrichtung der Bundesregierung zur Evaluation der Experimentierklausel vorgelegt: Der Bericht, der die Umsetzung des SGB II durch die verschiedenen Grundsicherungsträger analysiert, kommt zu dem Ergebnis, dass die ARGEn schneller, aktiver und vermittlungsorientierter arbeiten. Sie achten darauf, vor allem in bedarfsdeckende Beschäftigung zu integrieren und setzen stärker auf Sanktionen als die optierenden Kommunen. Die kommunalen Träger hingegen verfolgen eher eine „sozial-integrative Strategie“. Nach Ansicht der Bundesregierung liegt der Unterschied in der Aufgabenwahrnehmung im Fordern und weniger im Fördern.

Weiterlesen >>

Berufliche Reha in Zeiten des SGB II

Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung will die Frage nach dem Rückgang von Teilnehmern in Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation klären: ‚Seit längerem schon geht die Zahl der Anerkennungen von beruflichen Rehabilitanden erkennbar zurück. Mit dem Inkrafttreten des SGB II hat sich dieser Rückgang gerade im Bereich der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt verstärkt. Neue Schnittstellen im Bewilligungsverfahren wurden eingeführt. verschiedene Ansprechpartner in unterschiedlichen Institutionen für einzelne Aspekte zuständig. die berufliche Rehabilitation steht jetzt im Spannungsfeld zweier Sozialgesetzbücher mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Effizienz und beschleunigte Vermittlung im SGB II versus leidensgerechte, dauerhafte Integration im SGB IX. Gerät die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen ins Hintertreffen?‘

Weiterlesen >>

Beruflichen Bildung sozial benachteiligter junger Menschen

BBJ legt Studie zur Steuerung und Gestaltung der Beruflichen Bildung sozial benachteiligter Jugendlicher vor: Grundannahme der Studie ist, dass die Einführung von Bildungsstandards eine wesentliche Verbesserung für die berufliche Ausbildung sozial benachteiligter Jugendlicher bewirken kann, wenn sie in der Praxis der Qualifizierungsarbeit mit Qualitätsentwicklung, Professionalisierung und mit den entsprechenden Akkreditierungen verknüpft werden. Die in der Studie angestellten Überlegungen zu neuen Ansätzen der beruflichen Qualifizierung für die Zielgruppe der sozial benachteiligten jungen Menschen beziehen prospektiv Entwicklungsperspektiven ein, die sich aus der Europäisierung der Bildungssysteme ergeben. Politische Gestaltungs- und Steuerungsaufgaben sieht die Studie in der Entwicklung eines Gütesiegels und im Aufbau einer Akkreditierungsinstitution für die berufliche Ausbildung sozial benachteiligter junger Menschen.

Weiterlesen >>

Gemischte Integrationserfolge in Europas Zuwanderungsland Nummer 1

Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung sorgt für Diskussionsstoff und entfacht die Debatte über mögliche Integrationsdefizite neu. Auf der Grundlage des Mikrozensus 2005 untersuchte das Institut Integrationsmerkmale von ca. 800.000 Personen mit Migrationshintergrund. Zugewanderte und ihre in Deutschland geborenen Nachkommen wurden in unterschiedliche Herkunftsgruppen unterteilt. Die mit Abstand größte Gruppe von Personen mit Migrationshintergrund sind die fast vier Millionen Aussiedler. Türkischstämmige bilden mit fast 3 Millionen Menschen die zweitgrößte Gruppe. Laut Studie sind diese allerdings am schlechtesten integriert. Dies trifft selbst auf Menschen in der zweiten Generation türkischer Herkunft zu. Um Integrationsfedizite zu beheben, gilt es ungenutzte Potentiale frei zulegen und allen jungen Menschen Teilhabe an Bildung zu ermöglichen.

Weiterlesen >>
Zum Inhalt springen