Autor: Silke Starke-Uekermann

Warum Schüler töten

Emsdetten, Erfurt, Winnenden und jetzt Ansbach – Amokläufe jugendlicher Schüler sind kein Einzelfall mehr. Jedes Mal steht eine ganze Gesellschaft unter Schock. Doch wie sind diese Taten zu erklären? Die erste Langzeitstudie zum Thema, geschrieben von dem amerikanischen Psychologen Peter Langman, zeigt: Nicht allein Waffenbesitz, Computerspiele oder negative schulische oder häusliche Einflüsse sind für einen Amoklauf verantwortlich zu machen. Kern des Problems sind massive psychische Störungen der Täter. ‚Amok im Kopf. Warum Schüler töten‘ von Peter Langman wird jetzt veröffentlicht.

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Armut und Umweltzerstörung als größte Herausforderungen der Zukunft

Eine Befragung der Bertelsmann Stiftung zum Thema ‚Jugend und Nachhaltigkeit‘ zeigt: Mehr als drei Viertel aller Jugendlichen in Deutschland sind besorgt über den Zustand der Welt in 20 Jahren. Rund 40 Prozent machen sich sogar große Sorgen. Zu den größten weltweiten Herausforderungen zählen die Jugendlichen das Armutsproblem, Klimawandel und Umweltzerstörung sowie den Mangel an Nahrung und Trinkwasser. Im Mittelfeld rangieren die Verknappung von Rohstoffen, die Ausbreitung weltweiter Seuchen und Krankheiten, die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen sowie Krieg und bewaffnete Konflikte. Zu den weniger dringlichen Herausforderungen gehören nach Einschätzung der Jugendlichen die Wirtschafts- und Finanzkrise, der internationale Terrorismus und der Anstieg der Weltbevölkerung. Bezüglich möglicher Lösungsansätze sind die Jugendlichen in Deutschland verhalten optimistisch. Die Jugendlichen glauben überwiegend, dass die weltweiten Herausforderungen überwunden werden können. Nur 28 Prozent halten die Probleme für zu groß und unlösbar.

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Gegen verkürzte Sichtweisen im aktuellen Geschlechterdiskurs – Mädchen und Jungen gleichermaßen fördern

Bundesjugendkuratorium kritisiert Verkürzungen in der Debatte über eine vermeintliche Benachteiligung von Jungen: Die schulischen Leistungen von Jungen und Mädchen werden immer häufiger öffentlich diskutiert dabei werden die Bildungserfolge der Mädchen den Misserfolgen der Jungen gegenübergestellt. Das Bundesjugendkuratorium (BJK) durchleuchtet in seiner Stellungnahme den medialen und fachöffentlichen Diskurs zu bildungsbezogenen Unterschieden zwischen Jungen und Mädchen. Es stellt fest, dass dabei die Differenzen nach Geschlecht innerhalb des Bildungssystems einseitig betrachtet werden. „Die Rede von dummen und im Bildungssystem benachteiligten Jungen ist verkürzt und verfehlt das eigentliche Problem. Es geht um die Beseitigung von ungleich verteilten gesellschaftlichen Chancen“, erklärt die Vorsitzende des BJK Dr. Claudia Lücking-Michel. So stellt das BJK fest, dass sich zum Beispiel die schlechteren Schulleistungen von Jungen beim Übergang in den Beruf zuungunsten junger Frauen verschieben. Zudem ist es nicht zutreffend, „die“ Jungen pauschal als Bildungsverlierer zu betrachten, da die Ergebnisse für die Jungen ein sehr heterogenes Bild abgeben, insbesondere wenn weitere Unterscheidungen nach Migrationsgeschichte und sozialer Herkunft berücksichtigt werden.

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Konjunkturimpulse durch Jugendwohnen

JETZT INVESTIEREN “ Das Forschungs- und Praxisentwicklungsprojekt „leben. lernen.chancen nutzen.“ empfiehlt Bund und Ländern, das Jugendwohnen im Katalog der zu fördernden Objekte des Konjunkturpakets II

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