Fernsehserien prägen nachhaltig die Berufswahlentscheidungen Jugendlicher
Gute Zeiten, schlechte Zeiten, Desperate Housewives, CSI Miami oder Dr. House: Fernsehserien erfreuen sich großer Beliebtheit – vor allem, weil die Zuschauer sich mit den
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Gute Zeiten, schlechte Zeiten, Desperate Housewives, CSI Miami oder Dr. House: Fernsehserien erfreuen sich großer Beliebtheit – vor allem, weil die Zuschauer sich mit den
Die Europäische Kommission hat am 31.01.2011 eine Mitteilung zur Bekämpfung des Schulabbruchs sowie einen Vorschlag für eine entsprechende Empfehlung des Rates der Europäischen Union veröffentlicht.
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) untersuchte welche Faktoren Abgänge aus der Grundsicherung für Arbeitssuchende in neue Erwerbstätigkeit begünstigen bzw. diese verhindern. Dabei wurden neun zentrale Risikofaktoren identifiziert: fehlende Bildungs- bzw. Ausbildungsabschlüsse, gesundheitliche Einschränkungen, lange Verbleibedauer im Grundsicherungsbezug, höheres Alter, nach Deutschland zugewandert zu sein, eine begrenzte Beherrschung der deutschen Sprache, die Pflege von Angehörigen sowie die Tatsache, Mutter zu sein. Personen mit fehlenden Schul- oder Ausbildungsabschluss tragen das größte Risiko, den Einstieg in den Arbeitsmarkt nicht zu schaffen. Mit jedem zusätzlichen Risiko halbert sich nahezu die Wahrscheinlichkeit eines Übergangs in Erwerbsarbeit. Für Personen mit kumulierten Risiken zeichnet sich ab, dass sich ohne gezielte Unterstützung der Hilfebzug verfestigt und diese dauerhaft in Anspruch genommen werden muss.
Die Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf hat erstmalig eine Sachverständigenkommission für das BMFSFJ untersucht. Im Zentrum des Gutachtens stehen die Themen der Gleichstellung in der Bildungs- und Erwerbsarbeit, da diese Bereiche Lebensverläufe entscheidend prägen und auch Schlüssel für die Teilnahme in anderen gesellschaftlichen Bereichen sind. Die Kommission kommt in ihrem Gutachten zu dem Schluss, dass Deutschland weit davon entfernt ist, ein Land zu sein, in dem Frauen und Männer gleiche Chancen haben. In Bezug auf Bildung fordert das Gutachten tatsächliche Wahlmöglichkeiten für junge Menschen zu gewährleisten. Beratende Instanzen sollen stärker auf die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten von Jugendlichen eingehen. Die traditionell gewachsene strukturelle Zweiteilung des Berufsbildungssystems in Vollzeitschulen und dualen Zweig ist aufzuheben. Einheitliche Standards in der Berufsausbildung sind zu schaffen und personenbezogene Dienstleistungsberufe aufzuwerten, empfiehlt die Kommission. Trotz erheblicher Fortschritte in der Gleichstellungspolitik, mangelt es an einem gemeinsamen Leitbild. Interventionen in unterschiedlichen Lebensphasen und an verschiedenen Übergängen stehen häufig unverbunden nebeneinander.
Die Strukturen der beruflichen Bildung in Deutschland, gekennzeichnet durch das duale System, aber auch das Übergangssystem, ermöglichen längst nicht allen jungen Menschen den erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung. Obwohl in einigen Regionen und Branchen vorhandene Ausbildungsplätze nicht besetzt werden können, bleiben junge Menschen mit Bildungsbenachteiligungen nach wie vor oft außen vor. Aus diesem Grund veranstalten das Kolpingwerk Deutschland, die BAG KJS und das Good-Practise-Center im BiBB eine Fachveranstaltung, die Impulse zu aktuellen Fragen geben sollte. Wie können für alle Jugendlichen Zugänge zu Regelsystemen der beruflichen Bildung geschaffen werden? Wie lassen sich Ausbildungen innerhalb einer verlässlichen Struktur individualisieren? Welche Unterstützungsstrukturen sind erforderlich, um die Zahl erfolgreicher Berufsabschlüsse zu verbessern? Dazu wurden Erkenntnisse zu Anforderungen unterschiedlicher Gruppen, Erfahrungen mit neuen – modularen – Ausbildungsmodellen sowie Ideen neuer Wege in Ausbildung vorgestellt und diskutiert.
Der Reader „Von Action bis Zivilcourage. Bildungsmaterialien aus der Vielfalt-Mediathek“ sammelt ausgewählte Texte aus Materialien der Vielfalt-Mediathek des IDA e. V. und des DGB Bildungswerk
In Deutschland leben bis zu 460.000 Menschen, die weder eine Aufenthaltserlaubnis noch eine Duldung oder eine Aufenthaltsgestattung haben. Sie leben in ständiger Angst, entdeckt, festgenommen
Der DGB ist der Auffassung, mit dem Ausbau der Schulsozialarbeit würde mehr für förderbedürftige Jugendliche getan, als durch die geplanten Bildungsgutscheine. In einem Interview forderte
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend wünscht sich einen Vorstoß der Deutschen Bischöfe in der Zölibatfrage und mahnt einen offenen Dialog in der Kirche an:
Das Europäische Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung wurde letzte Woche offiziell beendet. Leider wurde durch das Europäische Jahr nicht erreicht, dass sich die