Erstaunliche Korrekturen bei der Kinderarmutsrate vorgenommen
Die Bundesrepublik Deutschland gehört jetzt zu den OECD-Mitgliedsstaaten, in denen die Frage „Poorer pensioners or poorer Children?“ mit „Poorer Pensioners“ beantwortet wird. Die in der
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Die Bundesrepublik Deutschland gehört jetzt zu den OECD-Mitgliedsstaaten, in denen die Frage „Poorer pensioners or poorer Children?“ mit „Poorer Pensioners“ beantwortet wird. Die in der
Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlicht Gutachten zu der Frage, wie sich der Übergang Jugendlicher mit Migrationshintergrund von der Schule in Ausbildung gestaltet. Jugendliche mit Migrationshintergrund sind nach wie vor im Vergleich zu Jugendlichen ohne Migrationshintergrund benachteiligt. Die sich im Schulsystem abzeichnende Benachteiligung setzt sich im Übergangssystem fort. Die Chancen ausländischer Jugendlicher nach qualifizierenden Maßnahmen in eine Ausbildung einzumünden sind geringer als die der Deutschen. Problematisch ist die schlechte Datenlage. Um differenzierte Analysen und ausschließende Reformen vornehmen zu können, bedarf es anderer Formen statistischer Erhebungen. Vorhandenes Datenmaterial ist nicht differenziert genug, um die soziale und ethnische Vielfalt der Jugendlichen adäquat abzubilden. Dennoch kommt der Autor des Gutachtens – Gerhard Christe – zu dem Schluss, dass das Übergangssystem nach wie vor unverzichtbar ist, um einen Teil der benachteiligten Jugendlichen einen Einstieg ins Erwerbsleben zu ermöglichen.
Die Bertelsmann Stiftung hat eine Jugendauswertung des Freiwilligensurveys heraus gegeben und bietet damit einen Überblick über die Entwicklung freiwilligen Engagements junger Menschen von 1999 bis 2009. Die Altersgruppen der 14- bis 19-Jährigen und 20- bis 25-Jährigen sind insgesamt am stärksten in öffentliche Aktivitäten eingebunden.
Die Bereitschaft sich zu engagieren hat bei Jugendlichen bis 24 Jahren zugenommen. Jedoch gibt es Hinderungsgründe diese Bereitschaft konkret umzusetzen. Einer davon ist die zunehmende Zeitknappheit bei Jugendlichen. Von 1999 bis 2009 ist ein Rückgang im Hinblick auf die Zeit, die junge Menschen auf ihr freiwilliges Engagement verwenden, zu verzeichnen. Auch die Häufigkeit war leicht rückläufig. Das Engagement Jugendlicher ist nach wie vor durch die Nähe zum persönlichen Lebensumfeld charakterisiert. Der Bildungsstatus prägt das freiwillige Engagement von Jugendlichen erheblich. Nur 19 Prozent der Jugendlichen mit niedrigem Bildungsstatus sind freiwillig tätig.
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) veröffentlicht eine Expertise zur Qualitätsentwicklung in der Kooperation von Jugendsozialarbeit und Schule: um dauerhaft Benachteiligungen im Bildungssystem entgegen zu wirken und den Übergang in die Arbeitswelt erfolgreich zu gestalten, ist eine enge Kooperation zwischer der Jugendsozialarbeit und der Schule erforderlich. Allerdings obliegt dem System Schule bisher vorrangig eine Differenzierungsfunktion und der Jugendsozialarbeit primär eine Integrationsfunktion. Das bedingt einen unterschiedlichen Blick auf die jungen Menschen und verschiedenste Handlungslogiken. Eine systematische Qualitätsentwicklung in der Kooperation kann laut Expertise eine gute Basis für eine gemeinsame Förderung von Jugendlichen sein. Aufeinander abgestimmte Finanzierungen und rechtliche Verankerungen von Angeboten der Jugendsozialarbeit an Schule sowie eine gemeinsame Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung können Ergebnisse einer solchen Qualitätsentwicklung sein, die zu einer optimalen Förderung der jungen Menschen beiträgt.
Bei gleichen Ausgangsbedingungen sind Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Ausbildung genauso erfolgreich wie junge Leute ohne Migrationshintergrund. Dies ist eine der Kernaussagen, mit denen eine
Kreativ, isoliert, modern, weltfremd, Experte, fanatisch – Computerspielerinnen und Computerspieler, zumal solche, die ihrem Hobby in einem Maße frönen, das für �nicht mehr normal’ erachtet
Die unter 25jährigen Teilnehmer/-innen am Bundesfreiwilligendienst sollen Kindergeld erhalten. Das Bundesfamilienministerium in Berlin bestätigte im Laufe der letzten Woche entsprechende Medienberichte. Ministerin Kristina Schröder (CDU)
Die SPD-Bundestagsfraktion erkundigte sich in einer Kleinen Anfrage nach der Situation junger Erwachsener ohne Schulabschluss. Der berufliche Status der Eltern hat einen großen Einfluss auf
Die Universität Duisburg-Essen veröffentlichte in einem Report aus dem Institut für Arbeit und Qualifikation aktuelle Entwicklungen sowie Erkenntnisse aus Modellprojekten zu einer arbeitsmarktintegrativen Gesundheitsförderung:
Auswertungen von Daten verschiedener Krankenkassen belegen, dass Arbeitslose länger arbeitsunfähig als andere Versicherte sind, sich häufiger in stationärer Behandlung befinden und öfter Arzneimittelverordnungen erhalten. Gesundheitliche Einschränkungen sind für Arbeitslose ein starkes Hemmnis bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Je länger die Arbeitslosigkeit andauert, je mehr verschlechtert sich der Gesundheitszustand. Um die Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitslosen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu erhöhen, ist eine ganzheitliche ausgerichtete Integrationsstrategie notwendig. Arbeitsfördernde Maßnahmen sind gesundheitsbezogenen Ansätzen zu verknüpfen. Integrierte Ansätze wurden bislang vor allem in Modell- oder Sonderprogrammen im Rechtskreis SGB II umgesetzt. Aus präventiver Sicht sind diese auzudehnen.
Welche Berufschancen habe ich? Welcher Bildungsweg ist der Richgtige? Passen meine Berufswünsche zu meinen Stärken und Schwächen? Diesen und vielen weiteren Fragen müssen sich junge Menschen auf ihrem Weg in die Arbeitswelt immer wieder neu fragen. Angesichts der schnellen Veränderungen und gestiegenen Herausforderungen in der Berufswelt gelingt es dem Einzelnen alleine häufig nicht, solche Fragen zu beantworten und damit wegweisende Entscheidungen zu treffen. Verschiedene Angebote der Berufs- und Bildungsberatung stehen daher unterstützend zur Seite. Die Bildungsberatung beim Jugendmigrationsdienst greift die spezielle Situation und Lebensbedingungen Jugendlicher mit Migrationshintergrund auf. Die jungen Menschen werden unterstützt, ihren Schulabschluss nachzuholen, ein Abitur zu absolvieren oder sogar ein Studium aufzunehmen. Für junge Menschen, die von den Regelangeboten nicht mehr erreicht werden, startete das Bundesjugendministerium die Initiative JUGEND STÄRKEN. Aufeinander aufbauend erhalten Jugendliche in verschiedenen Lebensphasen Untertützung beim Übergagn Schule/Beruf.
Die SPD-Bundestagsfraktion erkundigte sich in einer kleinen Anfrage nach dem Angebot, der Qualität sowie der Finanzierung von Berufs- und Bildungsberatung in Deutschland.