Autor: Silke Starke-Uekermann

Jugendliche sehen ihre Interessen nicht hinreichend von der Politik erwidert

Deutsches Kinderhilfswerk legt Studie zum politischen Engagement von Kindern und Jugendlichen vor: Demnach würde sich jeder zweite Jugendliche politisch engagieren. Doch zwei Drittel der befragten Kinder und Jugendlichen (830) zwischen 10 und 17 Jahren fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Sie haben den Eindruck, dass sich die Bundesregierung zu wenig für ihre Belange interessiert. Mit Blick auf die Kommunalpolitik sind sogar 85 Prozent der Befragten dieser Ansicht. Von Politikverdrossenheit kann also keine Rede sein. Diese herrscht nur auf den ersten Blick. Das Engagement erfolgt z.B. in konkreten Projekten von Städten und Gemeinden, in Möglichkeiten der Mitbestimmung über das Internet oder der Arbeit in einem Jugendparlament. Neun Prozent der Befragten würden sich auch in Parteien engagieren, sofern diese sich stärker für sie interessierten.

Weiterlesen >>

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit präsent in Wissenschaft und Forschung

Die 17. Hochschultage Berufliche Bildung, die vom 13. bis 15. März in Essen stattfanden und von der Universität Duisburg-Essen ausgerichtet wurden, hatten das Motto „Zukunft der Arbeit – Arbeit der Zukunft: Berufliche Bildung, Qualifikation und Fachkräftebedarf im Zeichen des demographischen Wandels“. Ein Motto, das selbstverständlich auch für die Jugendsozialarbeit relevant ist und viele Anknüpfungspunkte bietet. Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm mit 19 Fachtagungen, 23 Workshops, Exkursionen, verschiedenen Begleitveranstaltungen und einer Fachmesse, besucht von rund 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Wissenschaft und Forschung, aus Unternehmen und Verwaltungen – war ein attraktiver Ort für den Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit, sich zum ersten Mal mit einem Workshop und einem Stand zu präsentieren und zum fachlichen Diskurs einzuladen.

Weiterlesen >>

Wege aus der Langzeitarbeitslosigkeit

BAG der Freien Wohlfahrtspflege legt Konzept für einen sozialen Arbeitsmarkt vor: Verfestigte Langzeitarbeitslosigkeit bedeutet soziale Isolation. Folgeprobleme wie z. B. gesundheitliche Beeinträchtigungen oder dauerhaft prekäre Verhältnisse, in denen Kinder und Jugendliche aufwachsen, beeinträchtigen nicht nur die betroffenen Individuen und Familien, sie werden auch zu gesellschaftlichen Belastungen. Damit es gelingt, den Weg aus der Langzeitarbeitslosigkeit zu finden, bedarf es eines sozialen Arbeitsmarktes auf dem es Menschen gelingt Perspektiven zu entwickeln und unabhängig von Fürsorgeleistungen leben zu können. Dazu sind neue Förderbedingungen im SGB II erforderlich.

Weiterlesen >>

Wie inklusive Schule gelingt: 20 Empfehlungen

Berlin legt ein Konzept vor, wie „inklusive Schule“ gelingen kann. Ein seit Mai 2012 einberufender Beirat hat dazu 20 Emfpehlungen erarbeitet. Darin wurden auch die Anregungen einer breiten öffentlichen Diskussion in Berlin berücksichtigt. Der Beirat schlägt u.a. vor Schwerpunkt Schulen einzurichten. Pädagogen sollen spezielle Fortbildungen erhalten. Mit 10% zusätzlicher Personalressource sollen ungleiche Förderquoten ausgeglichen werden können.

Weiterlesen >>
Zum Inhalt springen