Jugendliche sehen ihre Interessen nicht hinreichend von der Politik erwidert
Deutsches Kinderhilfswerk legt Studie zum politischen Engagement von Kindern und Jugendlichen vor: Demnach würde sich jeder zweite Jugendliche politisch engagieren. Doch zwei Drittel der befragten Kinder und Jugendlichen (830) zwischen 10 und 17 Jahren fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Sie haben den Eindruck, dass sich die Bundesregierung zu wenig für ihre Belange interessiert. Mit Blick auf die Kommunalpolitik sind sogar 85 Prozent der Befragten dieser Ansicht. Von Politikverdrossenheit kann also keine Rede sein. Diese herrscht nur auf den ersten Blick. Das Engagement erfolgt z.B. in konkreten Projekten von Städten und Gemeinden, in Möglichkeiten der Mitbestimmung über das Internet oder der Arbeit in einem Jugendparlament. Neun Prozent der Befragten würden sich auch in Parteien engagieren, sofern diese sich stärker für sie interessierten.


