Jugend außen vor? BAG Jugendsozialarbeit zeigt sich enttäuscht über Ausgang des Jobgipfels ” Das gestrige Spitzengespräch zwischen Regierung und Opposition über die problematische Situation auf dem Arbeitsmarkt und über mögliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit hat aus Sicht der BAG Jugendsozialarbeit wenig substantielle Ergebnisse für junge Menschen erbracht. Die besonders prekäre Situation junger Menschen, vor allem benachteiligter junger Menschen, wurde nur am Rande in den Blick genommen. Hier bedarf es nach Auffassung der BAG Jugendsozialarbeit spezifischer Angebote, wie die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Jugendsozialarbeit auf der einen und Schulen und Betrieben auf der anderen Seite, der Ausbau berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen und außerbetrieblicher Ausbildungsmöglichkeiten und die flächendeckende Einführung eines „Ausbildungsmanagements“ zur Begleitung, Unterstützung und Entlastung von Auszubildenden und ausbildenden Betrieben. Hierauf hatte die BAG Jugendsozialarbeit im Vorfeld des Spitzengespräches in einem Schreiben an Bundeskanzler Schröder, Vizekanzler Fischer, CDU-Vorsitzende Merkel sowie an den CSU-Vorsitzenden Stoiber hingewiesen. Die BAG Jugendsozialarbeit wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass die notwendigen Rahmenbedingungen für eine Verbesserung der Situation der Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt umgesetzt werden. ” Quelle: Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit vom 18.03.2005 Die Ergebnisse des Jobgipfels vom 17.3.2005 sind im Netz unter http://www.willi-brase.de/PDFDatei/ErgebnisJobg..pdf zu finden. – ErgebnisJobg..pdf

Quelle: http://www.bagjaw.de/presse.php#116

Dokumente: ErgebnisJobg_.pdf