Aufbruch und Perspektiven – Zukunftschancen für Jugendliche in Deutschland stärken

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Aufbruch und Perspektiven – Zukunftschancen für Jugendliche in Deutschland stärken In einem Antrag der Fraktionen der SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN werden gerechte Chancen für alle Kinder und Jugendlichen und damit der erfolgreiche Zugang zum Arbeitsmarkt als die wichtigste Voraussetzung für ein zukunftsfähiges Land bezeichnet. ..”Der Zugang zu Ausbildungs- und Arbeitsmarktchancen für junge Menschen haben oberste Priorität. Jugendliche sollen in Deutschland mit Zuversicht in Ihre Zukunft blicken können. Ein erfolgreicher Start ins Berufsleben ist entscheidend für die persönliche Zufriedenheit, materielle Sicherheit der jungen Menschen und angesichts der demographischen Entwicklung auch für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland.”..   ..”Ziel muss es sein, die Dauer der Arbeitslosigkeit gerade für Jugendliche unter 25 Jahren bis zum Ende des Jahres unter drei Monate zu senken. Hartz IV sieht vor, hilfebedürftigen Jugendlichen unter 25 Jahren unverzüglich eine Ausbildung, Arbeit oder eine Arbeitsgelegenheit anzubieten. Der Vermittlung von beruflichen Kenntnissen und Fähigkeiten kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Die Hilfestellung soll umfassend und systematisch erbracht werden. Hierzu sollen Eingliederungsvereinbarungen gleich zu Beginn des Unterstützungsprozesses abgeschlossen werden, die sowohl das Fördern als auch das Fordern verbindlich festlegen. Mit dem Job-AQTIV-Gesetz und mit Hartz IV haben wir hierfür die Weichen gestellt. Jugendliche mit besonderen Schwierigkeiten und Benachteiligungen brauchen ein differenziertes Fallmanagement, eine intensive Unterstützung und entsprechende Angebote. Der einzelne Arbeitslose mit seinen individuellen Stärken und Schwächen steht damit im Mittelpunkt.”..   Der Deutsche Bundestag begrüßt und stellt fest, dass: ..”3. im Jahresdurchschnitt 2004 die Bundesagentur für Arbeit mit rund 587.000 Teilnehmern an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen die Arbeitsmarktchancen für junge, ausbildungsund arbeitssuchenden Menschen verbessert hat. 4. die Bundesagentur für Arbeit sich für 2005 verpflichtet hat, ausbildungsfördernde Maßnahmen, insbesondere berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen, mindestens auf dem Niveau von 2003 von seinerzeit 162.692 Eintritten fortzuführen. 5. die Bundesagentur mit den lokalen Akteuren vor Ort das Aktionsprogramm zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und die Vorschläge aus dem 8-Punkte-Plan für Jugendliche unter 25 Jahren umsetzt. 6. durch das Sicherstellen von genügend qualifiziertem Personal insbesondere für Jugendliche in Bedarfsgemeinschaften eine intensive Betreuung im Verhältnis von 1: 75 gewährleistet wird…”   Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, die Umsetzung der Reformen weiter energisch voranzutreiben und ..”3. sich dafür einzusetzen, dass bis zum Jahresende die Dauer der Arbeitslosigkeit Jugendlicher unter 25 Jahren unter drei Monaten liegt…” Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, darauf hinzuwirken, dass die Bundesagentur für Arbeit und die kommunalen Träger durch ihre Verwaltungspraxis gewährleisten, dass: 1. zügig mit allen arbeits- und ausbildungsplatzsuchenden Jugendlichen Eingliederungsvereinbarungen abgeschlossen werden, es sei denn, dafür besteht keine Notwendigkeit, z.B. weil feste Termine für weitere Schulbesuche anstehen oder eine Ausbildung begonnen werden soll. 2. Jugendliche zeitnah die erforderlichen aktiven Leistungen zur Integration in den Arbeitsmarkt erhalten, entsprechende Initiativen zu formulieren und die Belange Behinderter und Benachteiligter entsprechend berücksichtigt werden. Hierbei ist auf eine hohe Qualität der Leistungen, die auch das Nachholen des Hauptschulabschlusses einschließt, zu achten…” – 1505255.pdf

Quelle: Drucksache 15/5255 des deutschen Bundestages

Dokumente: 1505255.pdf

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