Unterstützung des Bundesfachverbands Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. – Hilfe für junge Flüchtlinge Der Bundesverband ruft zur finanziellen Unterstützung seiner Arbeit auf: “…zunächst die gute Nachricht: Nach jahrelanger intensiver Lobbyarbeit des Bundesfachverbands werden zukünftig unbegleitete ausländische Kinder oder Jugendliche bis 18 Jahre, und nicht wie bislang bis 16 Jahre, in Obhut genommen und erhalten einen Vormund oder Pfleger. Das sieht das im Herbst 2005 in Kraft tretende neue Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz ausdrücklich vor. Wir hoffen, dass damit eine Politik endet, die 16-18jährige Flüchtlinge wie Erwachsene behandelt, in ungeeigneten Sammelunterkünften und ohne jegliche pädagogische Betreuung. Der Bundesfachverband UMF wird sich verstärkt dafür einsetzen, dass die bestehenden Jugendhilfestrukturen ausgebaut und mit kreativen, etwa gemeinwesenorientierten Angeboten ergänzt werden. Gerade jetzt ist es wichtig, junge Flüchtlingen zu unterstützen. Sie brauchen Schutz durch altersgemäße Unterbringung und Betreuung. Sie benötigen Vormünder, die sich für ihre Rechte einsetzen. Sie sind auf Schul- und Berufsausbildung angewiesen, damit sie ihre Zukunft selbst gestalten können. Junge Flüchtlinge können unsere Gesellschaft durch ihre Potentiale und Ressourcen bereichern sie tun es heute schon. Für diese Arbeit benötigt der B-UMF Ihre Unterstützung. Für dieses Jahr fehlen noch etwa 30.000 Euro, die wir für Informationsmaterial, Fachveranstaltungen, Hilfen für Jugendliche im Einzelfall oder Kampagnen benötigen. Wir bitten Sie deshalb ganz herzlich: Unterstützen Sie uns mit einer Spende. Jeder noch so kleine Betrag ist uns willkommen. Es wäre schön, wenn Sie auch Kolleginnen, Freunde, Mitglieder in Kirchengemeinden oder Bekannte auf uns aufmerksam machen.Sie erhalten selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, die Sie steuerlich geltend machen können.” Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft, KTN 88 998 00, BLZ 700 205 00

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Quelle: Spendenaufruf der Geschäftsführerin des Bundesfachverbands UMF vom 29.8.2005