Vertiefungsseminare für MitarbeiterInnen der Jugendmigrationsdienste: – Case Management – Interkulturelle Öffnung Termin / Ort: Seminar 1 – Case Management: November/Dezember 2005, Seminar 2 – Case Management: Februar/März 2006, Seminar 3 – Interkulturelle Öffnung: Mai/Juni 2006 / Die Termine und Tagungsorte für die einzelnen Lerngruppen werden nach dem Anmeldeschluss festgelegt. Veranstalter: BAG Evangelische Jugendsozialarbeit “In Fortführung der „Qualifizierung 2004“ bietet die BAG EJSA in den Jahren 2005 und 2006 für MitarbeiterInnen aus den Jugendmigrationsdiensten Vertiefungsseminare zu den Themen Case Management und Interkulturelle Öffnung an. Dabei greifen wir auf bewährte Strukturen und Methoden zurück, wie z.B. die Arbeit in regionalen Lerngruppen und die Einbindung des jmd-forums in das Lernen. Die Seminare finden in regionalen Lerngruppen statt. Es sind zur Zeit 5 Lerngruppen mit jeweils 20 TeilnehmerInnen geplant. Bei der Zusammensetzung der Lerngruppen wird, soweit möglich und gewünscht, auf die bisherigen Gruppenzusammensetzungen Rücksicht genommen. Für jede Lerngruppe werden insgesamt drei 3-tägige Seminare durchgeführt: zwei Seminare zum Case Management und ein Seminar zur Interkulturellen Öffnung. Sie entscheiden selbst, ob Sie sich nur für das Thema Case Management anmelden (2 x 3 Tage), nur für das Thema Interkulturelle Öffnung (1 x 3 Tage) oder ob Sie beide Themen vertiefen möchten (3 x 3 Tage). Bei den Vertiefungsseminaren soll der Schwerpunkt noch stärker auf der Umsetzung der erworbenen Kenntnisse liegen. Deshalb ist vorgesehen, dass Sie sowohl zum Case Management als auch im Bereich Interkulturelle Öffnung ein kleines Projekt in Ihrer Einrichtung durchführen. Außerdem ist die Einrichtung von Projektgruppen (4 bis 6 TeilnehmerInnen) geplant. Die Projektgruppen treffen sich zwischen den Seminarterminen zur Vorbereitung der Projektarbeiten und zum Erfahrungsaustausch. Diese Projektgruppen-Treffen organisieren Sie als TeilnehmerInnen in Eigenregie. Es sind auch virtuelle Treffen (z.B. über das jmd-forum) möglich. Bitte planen Sie den zusätzlichen Zeitaufwand für die Projektarbeiten neben den Seminarzeiten ein.   Case Management …Kooperation mit der hiba impulse gmbh… hiba impulse – als anerkanntes Ausbildungsinstitut für Case Management gemäß DGS, DBSH und DBfK – ermöglicht den TeilnehmerInnen nach Abschluss der Vertiefungsseminare der „Qualifizierung 2005/2006“ an das zertifizierte Ausbildungsverfahren zum Case Manager anzuknüpfen. Dafür konzipiert hiba impulse ein speziell auf den Fortbildungsstand unserer TeilnehmerInnen abgestimmtes zweitägiges Ergänzungsmodul „Case Management“, das im letzten Quartal 2006 angeboten wird. Sie haben so die Möglichkeit, die Basisqualifikation „Case Manager/in“ zu erwerben. Die Kosten für dieses zusätzliche Seminar (ca. 300 € ohne Unterkunft/Verpflegung) sind nicht im Teilnahmebeitrag für diese Seminarreihe enthalten. Aufbauend auf die Basisqualifikation kann bei jeder anerkannten Ausbildungsinstitution der Abschluss „Zertifizierte/r Case Manager/in“ erworben werden. (Vgl. hierzu die Grafik auf der folgenden Seite.) Inhalte der Case Management-Seminare Seminar 1 Case Management als Fallmanagement Hilfeplanung (Gesprächstechniken, Zielvereinbarungen) Methoden und Instrumente – Assessment Arbeitsaufträge zur Transfersicherung Seminar 2 Case Management als Netzwerkmanagement Gestaltung von Kooperationsbeziehungen und Integrationsnetzwerken Koordinierung und Steuerung von Angeboten Konfliktmanagement Evaluation Qualitätsstandards und Qualitätssicherung Projektarbeit Hierzu finden zusätzlich Arbeitsgruppen-Treffen in Eigenregie statt. Diese sind auch virtuell möglich. Interkulturelle Öffnung Teilnahmevoraussetzungen … Kooperation mit der INBAS GmbH…. Damit haben Sie auch in diesem Bereich die Möglichkeit, ein Zertifikat von einem bundesweit bekannten und anerkannten Berufsbildungsträger zu erlangen. Inhalte des Seminars „Interkulturelle Öffnung“ Seminar 3 Interkulturelle Sensibilisierung: Wiederholung der Grundlagen aus Modul 7 und Vertiefung Interkulturelle Öffnung als Aufgabe der JMD für kommunale Einrichtungen und NetzwerkpartnerInnen Sensibilisierung kommunaler Einrichtungen und NetzwerkpartnerInnen für interkulturelle Zusammenhänge Ansätze zur Weiterentwicklung der Angebote aller relevanten Dienste und Einrichtungen Interkulturelle Kompetenz als Baustein des Leistungsprofils der JMD Grundlagen kulturübergreifender Öffentlichkeitsarbeit Informationsfluss und Vernetzung der Öffentlichkeitsarbeit der kommunalen Einrichtungen und NetzwerkpartnerInnen Ansätze zur Förderung der interkulturellen Begegnung und des interkulturellen Dialogs Projektarbeit Zusätzliche Arbeitsgruppen-Treffen werden angeregt.  In den Vertiefungsseminaren werden keine Grundkenntnisse vermittelt. Die Inhalte des Moduls Case Management bzw. des Moduls Interkulturelle Sensibilisierung der „Qualifizierung 2004“ werden vorausgesetzt. …” Verantwortlich: BAG Evangelische Jugendsozialarbeit e.V., Referat Migration, Projekt „Qualifizierung Jugendmigrationsdienste“ Rebekka Hagemann, Tel. 0711/16 489-16, hagemann@bagejsa.de – Vertiefungsseminare.doc

http://www.jmd-forum.de/konzeptq04
http://www.hiba-impulse.de
http://www.inbas.de

Quelle: 

Dokumente: Vertiefungsseminare.doc