Fachtag: „Gender Mainstreaming in der Jugendarbeit – Willkommen im Alltag…?.“ Termin / Ort:  5.11.2005 / Rathaus Lichtenberg Veranstalter: AG Gender Mainstreaming Berlin-Lichtenberg ” Die AG Gender Mainstreaming Berlin-Lichtenberg hat sich zur Aufgabe gemacht, Gender Mainstreaming zu fördern und zu verbreiten. Arbeitsschwerpunkt ist bisher, Gender Mainstreaming in der Sozialarbeit im Bezirk Lichtenberg bekannt zu machen, zu implementieren und zu vernetzen. Dazu werden AG-Treffen, Fortbildungen, Workshops. Trainings und Tagungen durchgeführt. Das Angebot richtet sich an gemeinnützige Einrichtungen und Institutionen sowie Firmen und Unternehmen. Geplant ist die Gründung eines Gender Centers in Berlin-Lichtenberg. … Der Fachtag bietet Einstiegshilfen und macht Vorschläge, mit welchen Methoden Gender Mainstreaming praktisch umgesetzt werden kann. Es werden Chancen und Grenzen genannt und im Workshop auf den eigenen Arbeitshintergrund übertragen. Gender Mainstreaming soll die Gleichstellung der Geschlechter fördern. Es wird in der Praxis nicht immer nur als Chance gesehen, sondern auch als Mehrbelastung oder ist sogar mit diffusen Ängsten und Vorbehalten verbunden. Ziel des Fachtags ist es, die Attraktivität von Gender Mainstreaming für die Arbeitsbereiche der TeilnehmerInnen herauszustellen und die weitreichenden Vorteile von Gender Mainstreaming für die Qualitätssicherung in der Jugendarbeit sichtbar zu machen.” ” ReferentInnen Arthur Becker, Magdalena Caritas Kinder- und Jugendzentrum Svenja Daß, Magdalena Caritas Kinder- und Jugendzentzrum Dr. Christine Färber, Competence Consulting Eva Gottwalles,Magdalena Caritas Kinder- und Jugendzentzrum Bernard Könnecke, Dissens e.V. Tobias Postulka, Magdalena Caritas Kinder- und Jugendzentrum Eva Prausner, Licht Blicke, Netzwerkbüro für Demokratie und Toleranz in Berlin-Lichtenberg Regina Schmidt, Gleichstellungsbeauftragte Berlin-Lichtenberg Sandra Wiegner, JC Aquarium, Sprecherin AG Mädchenarbeit Workshops … 1. Ideenwerkstatt Gender Mainstreaming Der Workshop richtet sich sowohl an EinsteigerInnen als auch an TeilnehmerInnen, die GM bereits selbst umsetzen oder eine Umsetzung planen. Was bedeutet GM im persönlichen Arbeitsfeld? Wo liegen Chancen, aber auch Grenzen des Konzepts? Leitung: Eva Gottwalles, Regina Schmidt 2. Gender Mainstreaming als Chance für geschlechterdifferenzierte Jugendarbeit? Schon lange versuchen PädagogInnen durch Mädchen- und Jungenarbeit, die Gleichstellung der Geschlechter voranzubringen. Gender Mainstreaming macht diese Arbeitsbereiche nicht überflüssig, sondern kann im Gegenteil zur Weiterentwicklung geschlechterdifferenzierter Jugendarbeitskonzepte genutzt werden. Im Workshop soll das Potenzial von Gender Mainstreaming für die geschlechterdifferenzierte Mädchen- und Jungenarbeit ausgelotet werden. Leitung: Eva Prausner, Bernard Könnecke 3. Gender Mainstreaming im Sport Gender Mainstreaming wird bereits vielfach erfolgreich im Bereich Sport angewendet. Welchen Nutzen bringt Gender Mainstreaming für die sportorientierte Jugendarbeit? Was ist bei ntegrativen Sportprojekten zu beachten? Leitung: Arthur Becker, Svenja Daß 4. Gender Mainstreaming und Interkulturalität Wie wichtig ist der zusätzliche Blick auf interkulturelle und Migrationshintergründe? Der Workshop beleuchtet inhaltlich die Komplexität interkultureller Zusammenhänge in Beziehung mit Gender Mainstreaming. Leitung: Tobias Postulka, Sandra Wiegner Informationen: AG Gender Mainstreaming c/o Magdalena Caritas Kinder- und Jugendzentrum, Email lichtenberg@gendercenter.de ______________________________________________________ ‘heute ist morgen gestern’ Fachtag zu der Geschichte von gestern, der Jugend von heute und dem Brandenburg von morgen Termin Ort: 11. und 12. November 2005 / Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Potsdam Veranstalter: Landesjugendring Brandenburg e.V. – Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände in Brandenburg ” Viele Jugendliche verlassen Brandenburg. Viel zu Viele. Das Problem der Abwanderung wird durch mangelnde Rückkehrbindungen verstärkt, die unter anderem auf zu geringe Identifizierung mit der Geschichte und den Traditionen der eigenen Heimatregion zurückzuführen sind. Es gilt also die Heimatverbundenheit Jugendlicher zu stärken. Gleichzeitig stellt der Begriff Heimat einen gesellschaftlichen Tabubereich dar, der oft Rechtsextremen überlassen bleibt. Die Beratungsstelle „wir waren – wir sind – wir werden sein“ des Landesjugendring Brandenburg e.V. lädt Jugendliche und Fachkräfte mit sozial- bzw. geschichtspädagogischem Hintergrund ein, über die Chancen und Grenzen von lokalhistorischen Jugendgeschichtsprojekten ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus möchten wir Euch und Ihnen Handwerkszeug für die Erforschung lokaler Geschichte – der Geschichte eines Ortes, einer Person, einer überlieferten Erzählung – mitgeben.” Aus dem Programm: ” Freitag 10:00 Uhr Eröffnung: Tilmann Schröder (Landesjugendring Brandenburg e.V.) Grußworte: Staatssekretär Martin Gorholt – Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg 10:20 Uhr Fachforum Impulsreferat Jugend zwischen Bleiben und Gehen – Historisches Engagement als Bindefaktor (Dr. Christine von Blanckenburg – NEXUS-Institut) Impulsreferat Heimatverbundenheit versus Rechtsextremismus Margitta Fahr – Ethnologin und Historikerin Offener Talk „Welche Rolle spielt Heimatverbundenheit, wenn die Arbeit doch woanders ist ? Diskutieren Sie mit: Thomas Heppener – Stiftung Demokratische Jugend, Dr. Patrice G. Poutrus – Zentrum für Zeithistorische Forschung, Dr. Christine von Blanckenburg – NEXUS-Institut Moderation: Tilmann Schröder … ab 14:00 Uhr Workshops I-IV ab 16:30 Uhr Geschichtsralley durch Potsdam, als Preise winken eine Digitalkamera und ein MP3-Player … Workshops I. „Das müssen wir erstmal entstauben .“ Maritta Genesis, Susanne Marok (Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte) Praktische Tipps und Tricks zur Quellenanalyse, Archivarbeit und dem Lesen und Schreiben alter Schriften. II. „Frau & Mann und Mann & Frau ?“ Susanne Marok (Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte & N.N.) Über die Rolle der Frau /des Mannes in der Geschichte und heute. Wie kann man geschlechtsspezifisch in Jugendgeschichtsprojekten arbeiten ? Dieser Workshop richtet sich vorrangig an MultiplikatorInnen und ProjektleiterInnen. III. „Kommt es auf die Glatze an ?“ Margitta Fahr: Was heißt Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit ? Woran erkenne ich diese ? Und welche Möglichkeiten habe ich diesen entgegenzutreten ? IV. „Gibt es ( Zeit- ) Zeugen ?“ Nadja Weck, Almuth Heck: Zeitzeugeninterviews vorbereiten und durchführen Samstag 9:00 Uhr Fortsetzung der Workshops I-IV …”  „wir waren – wir sind – wir werden sein“ ist ein Projekt des Landesjugendring Brandenburg e.V. – Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände in Brandenburg Kontaktdaten: Sandra Brenner, Breite Straße 7 a, 14467 Potsdam, T: 0331 – 620 75 30, F: 0331 – 620 75 38, sandra.brenner@ljr-brandenburg.de _______________________________________________________ Training: ‘Coolness-& Soziale Kompetenz’ Ort / Termin: 3.-4. Dezember 2005 in der Gewaltakademie Villigst Veranstalter: Amt für Jugendarbeit Haus Villigst ” Ein Trainingsansatz zur stärkeren Verankerung von Methoden des ‘Soziales Lernen’ und der ‘Konfrontativen Pädagogik’ in der täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Verwendete Methoden sind: Interaktionspädagogische Übungen, erlebnispädagogische Übungen,   soziometrische Aufstellungen und Erhebungen, schriftliche und mündliche Befragungen, Standbilder und Rollenspiele, Konfrontationsübungen und Provokationstests, „Kämpfen nach Regeln“ als pädagogische Disziplin, Methoden der Streitschlichtung, Wahrnehmungs- und Ausdrucksübungen, Traum- und Phantasiereisen, Entspannungsübungen. Alle Teilnehmer/innen sollten die grundsätzliche Bereitschaft mitbringen, die vorgestellten Übungen auf dem Seminar auch (an sich) selber auszuprobieren. Im Einzelfall muss und soll aber jede/r selber entscheiden, welche Übung er mitmachen möchte (bzw. kann) und welche nicht. ” Anmeldung und weitere Informationen: Amt für Jugendarbeit, Haus Villigst, Trainingsleitungleitung:Axel Dumschat,Tel.: 02304 / 755-190 (Fax: -295), e-mail: g.kirchhoff@aej-haus-villigst.de – LJR-Einladung-5-8.pdf – Flyer_CT___SoKo_3_4_Dezember_2005.doc.OpenElement.doc – aggmflyerweb.pdf

http://www.gendercenter.de/aggm
http://www.hbpg.de,
http://www.heimat.ljr-brandenburg.de
http://www.gewaltakademie.de/gaeste/html/ct___soko.html

Quelle: 

Dokumente: aggmflyerweb.pdf