Zwischenruf: arbeit für alle e. V. fordert Abgehängte nicht noch weiter abzuhängen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Share on pocket
Share on telegram

Digitale Lernformate sind in der aktuellen Pandemie in vielen Bereichen wichtige Alternativen zum analogen Unterricht, so auch in der Jugendberufshilfe. Daher spricht sich der arbeit für alle e. V. in einem Zwischenruf dafür aus, Jugendlichen aus Einrichtungen der Jugendberufshilfe Tablets und Drucker zur Verfügung zu stellen. Die aktuelle Krise zeige, dass die Einrichtungen der Jugendberufshilfe wegen fehlender Ressourcen und beschränktem Zugang zu entsprechenden Förderprogrammen oft unzureichend mit digitalen Medien ausgestattet sind. Diese Situation müsse in einer gemeinsamen Anstrengung überwunden werden. Da digitale Lernformen wegen unzureichender Ausstattung oft nicht sachgerecht genutzt werden könnten, drohten die Jugendlichen in Zeiten der aktuellen Pandemie noch weiter von der Teilhabe an Bildung und Wissen abgekoppelt und weiter abgehängt zu werden. Der Zwischenruf fordert aber auch, die digitalen Kompetenzen sowohl bei den Fachkräften der Jugendberufshilfe als auch bei den Jugendlichen auszubauen. Die fehlende flächendeckende Infrastruktur wird ebenfalls bemängelt.

Quelle: BDKJ; arbeit für alle e. V.

Ähnliche Artikel

Bunte Puzzleteile in Form von menschlichen Figuren bilden einen Kreis.

Erklärung: Inklusion muss weitergehen

Inklusion im Verständnis der Katholischen Jugendsozialarbeit heißt: Alle jungen Menschen haben ein Recht auf Teilhabe in allen Lebensbereichen. Inklusion erfordert einen gesellschaftlichen Paradigmen­wechsel, der die

Ziele „grüner“ Kinder- und Jugendpolitik

Zum ersten Mal stellen Bündnis 90/die Grünen die Leitung des Bundesfamilienministeriums – was zeichnet „grüne“ Jugendpolitik aus? Tom Urig, Sprecher des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit, wollte vom

Skip to content