Übergewicht häufiger bei niedrigem sozialökonomischen Status

In Deutschland sind Menschen aus niedrigen sozialen Statusgruppen deutlich häufiger von Adipositas (starkes Übergewicht) betroffen als solche aus höheren sozialen Statusgruppen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Grünen. Demnach gehen niedrige Bildungsstände häufiger mit einer unzureichenden Gesundheitskompetenz einher und könnten sich ungünstig auf adipositasrelevante Verhaltensweisen auswirken. Häufig sei eine sozialbenachteiligte Lage mit Stress assoziiert. Das könne adipositasfördernde Verhaltensweisen begünstigen. Die Regierung weist auf Studienergebnisse hin, die bestätigen, dass sich Kinder und Jugendliche mit niedrigem sozialökonomischen Status häufiger als Gleichaltrige aus sozial bessergestellten Familien ungesund ernährten, seltener Sport trieben oder sich bewegten und häufiger übergewichtig seien.

Quelle: Pressedienst des Deutschen Bundestages

Ähnliche Artikel

Das ist ein KI generiertes Bild, das einen jungen Menschen von hinten vor einem Gebäude zeigt.

Jugendarbeitslosigkeit wächst

Die Jugendarbeitslosigkeit steigt laut Bundesagentur für Arbeit (BA) wieder an. Mit Blick auf das gesamte Jahr 2025 bilanziert die BA: Die Arbeitslosigkeit hat sich 2025

Dieses schwarzweiße Bild zeigt eine Person, die alleine auf einer kleinen Erhöhung im Meer steht. Rundherum ist sonst nichts weiter zu sehen.

Einsamkeit bei Jugendlichen begegnen

Einsamkeit bei Jugendlichen ist ein Thema, das zunehmend an gesellschaftlicher, politischer und fachlicher Bedeutung gewinnt. Welche Rolle die Jugendsozialarbeit dabei spielt und welche Handlungsmöglichkeiten sich

Zum Inhalt springen