Übergewicht häufiger bei niedrigem sozialökonomischen Status

In Deutschland sind Menschen aus niedrigen sozialen Statusgruppen deutlich häufiger von Adipositas (starkes Übergewicht) betroffen als solche aus höheren sozialen Statusgruppen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Grünen. Demnach gehen niedrige Bildungsstände häufiger mit einer unzureichenden Gesundheitskompetenz einher und könnten sich ungünstig auf adipositasrelevante Verhaltensweisen auswirken. Häufig sei eine sozialbenachteiligte Lage mit Stress assoziiert. Das könne adipositasfördernde Verhaltensweisen begünstigen. Die Regierung weist auf Studienergebnisse hin, die bestätigen, dass sich Kinder und Jugendliche mit niedrigem sozialökonomischen Status häufiger als Gleichaltrige aus sozial bessergestellten Familien ungesund ernährten, seltener Sport trieben oder sich bewegten und häufiger übergewichtig seien.

Quelle: Pressedienst des Deutschen Bundestages

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