Projektevaluation: So gelingt es, soziale Ungleichheit beim Hochschulzugang zu verringern

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Obwohl in Deutschland immer mehr Schüler*innen das Abitur erwerben und ein Studium beginnen, besteht die soziale Ungleichheit beim Übergang zur Hochschule fort. Kinder akademisch gebildeter und/oder ökonomisch besser gestellter Eltern studieren wesentlich häufiger als junge Menschen aus Nicht-Akademiker-Haushalten. Mit Programmen wie dem Deutschlandstipendium, der Begleitung und Unterstützung durch ArbeiterKind.de oder das Talentscouting in Nordrhein-Westfalen soll der Ungleichheit entgegengewirkt werden. Solche Programme werden zwar oft durch Prozessevaluationen begleitet, häufig jedoch mangelt es an Wirkungsanalysen über einen längeren zeitlichen Rahmen. Diese Lücke hat das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) geschlossen. Im Rahmen des Projekts „Zukunfts- und Berufspläne vor dem Abitur“ (ZuBAb) konnte das WZB ein bereits existierendes intensives Beratungsprogramm für Schüler*innen der gymnasialen Oberstufe, das NRW-Talentscouting, methodisch robust und langfristig  untersuchen. Die Ergebnisse stellen Melinda Erdmann, Marcel Helbig, Marita Jacob, Irena Pietrzyk, Juliana Schneider und Jutta Allmendinger im WZBrief Bildung vor. Sie bestätigen, dass langfristig angelegte Beratungsprogramme mehr junge Menschen ohne akademischen Hintergrund an die Universitäten bringen. Umgekehrt nehmen Studienberechtigte mit akademischem Hintergrund nach diesen Programmen häufiger eine Ausbildung auf. Der WZBrief Bildung kann über die Website des Zentrums bezogen werden. 

Quelle: WZB; NRW Talentzentrum 

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