Neue App soll Geflüchteten bei posttraumatischem Stress helfen

Eine neue App soll Geflüchteten beim Umgang mit posttraumatischem Stress und ähnlichen psychischen Belastungen helfen. Flucht vor Krieg und Konflikten haben häufig Folgen für die psychische Gesundheit. Gleichzeitig sind kultur- und sprachsensible Behandlungsmöglichkeiten in den Aufnahmeländern oft knapp oder mit Wartezeiten verbunden. Wissenschaftler*innen der Universität Leipzig haben gemeinsam mit syrischen Geflüchteten die App „Sanadak“ als ein niedrigschwelliges Soforthilfe-Programm entwickelt. Über die App werden interaktiv einfache, alltagsorientierte Schritte zur Bewältigung von posttraumatischem Stress vermittelt. Zudem soll sie helfen, Stigmatisierungen gegenüber psychischen Erkrankungen abzubauen und somit bei Geflüchteten die Hürden für eine Therapieaufnahme senken. Ab sofort steht „Sanadak“ in arabischer sowie deutscher Sprache kostenfrei zum Download bereit.  

Quelle: KNA 

Ähnliche Artikel

Standpunkt zum Reformgesetz der Kinder- und Jugendhilfe

Das Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz (KJHSRG) steht vor der parlamentarischen Beratung. Der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit hat zum Gesetz (KJHSRG) einen klaren Standpunkt (im Wortlaut):

Sozialstaat reformieren, Armut bekämpfen

Eine neue Studie des ifo-Instituts im Auftrag des AWO Bundesverbandes zeigt: Eine Zusammenführung von Sozialleistungen kann so gestaltet werden, dass Armutsrisiken sinken – insbesondere für

Zum Inhalt springen